Ach du Kanalstraße vier, was tät ich ohne dir!

— Armin Ayren
Schülerinnen und Schüler berichten

Schüler berichten – Ladenlesung bei “Ottilie” am 19. Oktober 2017

Bei “Ottilie” – © Wolfgang Tischer

Es ist sehr still. Kai und ich sitzen in einem Kreis von Leuten, die alle sehr konzentriert dem Vorleser zuhören. Na ja, zumindest fast alle. Seit Shida Bazyar selbst hereingekommen ist und sich dazu gesetzt hat, werfen einige der Leute kurze, beeindruckte Blicke auf die Autorin, die sich davon aber nicht ablenken lässt, sondern weiterhin zuhört. Vorgelesen wird das erste Kapitel des Romans, das aus der Perspektive des Revolutionärs Beshad erzählt wird. Obwohl Kai und Ich das Kapitel bereits gelesen haben, merken wir einen starken Unterschied. Ich kann mich dank der emotionalen Vortragsweise viel besser in das Jahr 1979 hineinversetzen und sehe richtig vor mir, wie Beshad sich im gelben Peugeot mit Tara unterhält.

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Die 10 b liest “Nachts ist es leise in Teheran”… und arbeitet

Ab Mitte September 2017 hat die Klasse 10 b des Evangelischen Heidehof-Gymnasiums begonnen, sich mit dem Roman “Nachts ist es leise in Teheran” von Shida Bazyar zu beschäftigen. Eingeführt von Referendarin Sofjia Spajic. Kapitel für Kapitel, Stimme für Stimme, also Behsad, 1979, Nahid 1989, Laleh 1999, Mo 2009 und Epilog Tara.
Fotos: Sofija Spajic

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Schüler berichten – Werkstattgespräch am 18. Oktober 2017

Shida Bazyar und Wolfgang Tischer nach dem Werkstattgespräch im Stuttgarter Schriftstellerhaus (Foto: Braun)

Shida Bazyar und Wolfgang Tischer nach dem Werkstattgespräch im Stuttgarter Schriftstellerhaus (Foto: Astrid Braun)

,,Wenn man bei so einer Veranstaltung wegen der vielen Leute auf dem Boden sitzen und Glück haben muss, dass man überhaupt noch reinkommt, dann kann es ja nur gut werden“, hört man die Leute in dem kleinen Fachwerkraum des Schriftstellerhauses in Stuttgart sagen, während alle gespannt auf die Autorin warten.

So ist die Nachmittagsstimmung am 18. Oktober, bevor Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de ein Werkstattgespräch mit Shida Bazyar, der Autorin des Buches ,,Nachts ist es leise in Teheran“, beginnt.

Dann kommt die Autorin auch schon die schmale Holztreppe herunter, begleitet von einem begeisterten Publikumsapplaus. Die ersten Fragen zu dem Schreibprozess, dem Inhalt des Romans und den Charakteren werden gestellt, welche von der Autorin mit aller Ruhe und Offenheit beantwortet werden. Auf besonders viel Interesse stoßen die Fragen über die Zusammenarbeit der Autorin mit ihrem Verlag und über das Empfinden der Autorin während des Schreibens der einzelnen Kapitel. Die Fragen animieren die interessierten Zuhörer zum Mitlachen und regen zum Nachdenken an.

Die Wasserflasche auf dem Tisch vor Shida Bazyar ist mittlerweile leer und eine Stunde vergangen. Der Moderator spricht noch seinen Dank an die Autorin aus und verabschiedet alle in einen angenehmen Nachmittag. Danach unterhält sich Shida noch mit ein paar Leuten, die für eine Signatur in ihrem mitgebrachten Exemplar des Romans anstehen.

Helena Schmidt

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