Ach du Kanalstraße vier, was tät ich ohne dir!

— Armin Ayren

Mitbegründerin des Schriftstellerhauses, Dr. Ruth Theil, ist tot

Unsere Ehrenvorsitzende und Mitbegründerin des Stuttgarter Schriftstellerhauses, Dr. Ruth Theil, ist am vergangenen Donnerstag, 13. Juli 2017 im Alter von 97 Jahren verstorben. Die Kinderärztin war die Lebensgefährtin von Johannes Poethen und blieb auch über dessen Tod hinaus (2001) eine Stütze des Hauses.

Wir danken ihr sehr für alles, was sie für das Haus und die SchrifstellerInnen getan hat. Bis ins hohe Alter hinein nahm sie an dem Geschehen im Haus teil, die letzten Jahre nicht mehr persönlich, aber in Gedanken und im Austausch mit der früheren Geschäftsführerin Usch Pfaffinger, die bis zuletzt an ihrer Seite war.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, 20. Juli 2017 um 13 Uhr auf dem Pragfriedhof in Stuttgart – untere Feierhalle – statt.

Vernissage der Ausstellung “Lichtgrau”

Dichterkolleginnen Ingeborg Höch (li) und Susanne Stephan (re) mit  Moritz Heger – Foto: Michael Seehoff

 

Christian Lang, versunken in seine “Rückenschwimmerin” – Foto: Michael Seehoff

Trotz großer Sommerhitze fanden einige BesucherInnen den Weg ins Schriftstellerhaus an diesem 7. Juli 2017, um die zauberhafte Ausstellung “Lichtgrau” mit Gedichten von Moritz Heger und den dazu gefertigten Zeichnungen von Christian Lang zu bewundern.

20 Texte von Heger inspirierten Freund, Maler und Kollegen Christian Lang zu Zeichnungen mit chinesischer Reibetusche. Parallel zu der Ausstellung erstellten Heger und Land ein Buch mit dem gleichnamigen Titel, ein bibliophiles 44-Seiten-Werk, das in der Edition Kanalstraße 4 erschienen ist und für 12 Euro zu erwerben ist.

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Stuttgart liest ein Buch: Das Taschenbuch kommt

Hinweis in der KiWi-Vorschau Herbst 2017

Hinweis in der KiWi-Vorschau Herbst 2017

Der Verlag Kiepenheuer & Witsch hat seine Verlagsvorschau veröffentlicht. Prominent der Hinweis auf »Stuttgart liest ein Buch« mit »Nachts ist es leise in Teheran« von Shida Bazyar. Weiterlesen »

Irmela Brender verstorben

Die geschätzte, wunderbare Kollegin, Irmela Brender, ist am vergangenen Donnerstag, den 2. März 2017, verstorben.

Irmela Brender, geboren 1935 in Mannheim, gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Stuttgarter Schriftstellerhauses, war bis vor eineinhalb Jahren auch tätiges Mitglied.

Irmela war eine gefragte Journalistin (Funk und Printmedien), eine Kinderbuchautorin, eine Lyrikerin, eine fleißige Übersetzerin aus dem Englischen und aktiv in der literarischen Szene, darunter im Freundeskreis der Übersetzer, im VS (Verband deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg) und im PEN-Zentrum Deutschland.

1980 wurde ihr vielfältiges literarisches Werk mit dem Literaturpreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet, 1989 mit dem Helmut-Sontag-Preis des Deutschen Bibliotheksverbandes sowie 1992 mit der Wieland-Medaille in Gold der Stadt Biberach.

In Erinnerung an Irmela Brender ihr Gedicht, das sie selbst eingelesen hat, mit dem Titel “Abschied”.

Vernissage “Wie wir sie sahen”

Günter Guben (links) und Michael Seehoff © Tatjana Seehoff

Am 16. Februar eröffneten Günter Guben und Michael Seehoff ihre Ausstellung „Wie wir sie sahen“ im Schriftstellerhaus. Das kleine Haus in der Kanalstraße 4 war erwartungsgemäß sehr voll. Bei Sekt und Knabbereien konnten die Gäste die ausgestellten Bilder bewundern.

Michael Seehoff führte in seiner Eröffnungsrede aus, wie er über seinen Blog zur Fotodokumentation von Schriftstellern in Stuttgart gekommen ist. Alle seine Werke präsentiert er in Schwarz/Weiß.
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New York schließt sich Stuttgart an

“Unter dem Titel ‘One Book, One New York’ schließt sich die Millionenmetropole zu einem Lesezirkel zusammen. Alle Bürger sollen das gleiche Buch lesen – und anschließend darüber reden”. So lautete die Überschrift auf Spiegel online am vergangenen Freitag, 3. Februar 2017.

Da sind wir doch sehr stolz, denn in Stuttgart gibt es “Eine Stadt liest ein Buch” schon seit 2012. Weiterlesen »

Basler Lyrikpreis 2017 an Walle Sayer: »Mikroskopischer Blick für das Detail«

Walle Sayer erhielt den Basler Lyrikpreis 2017 (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Walle Sayer erhielt den Basler Lyrikpreis 2017 (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Der mit 10.000 Schweizer Franken dotierte Basler Lyrikpreis wurde am 28. Januar 2017 an Walle Sayer vergeben.

Sayer sei in seinen Werken ein Zeit- und Ding-Forscher, so Laudatorin Claudia Gabler bei der Preisverleihung im Literaturhaus Basel, und die Dinge seien eben meist mächtiger als ihre Betrachter. Und nie sei so ganz klar, wer da einen Blick auf wen werfe. Weiterlesen »

Stuttgart liest ein Buch 2017 mit Shida Bazyar

Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran (Taschenbuchausgabe)

Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran (Taschenbuchausgabe/(© Kiepenheuer & Witsch)

Der offizielle Startschuss für “Stuttgart liest ein Buch 2017″ ist gefallen.

Vom 17.-27. Oktober 2017 heißt es für alle Stuttgarter wieder, ein Buch in die Hand zu nehmen, mit zu lesen, mit zu diskutieren, mit zu feiern. Weiterlesen »

Stipendium in 2017: Ron Segal und Friederike Gösweiner

Ron Segal und Friederike Gösweiner werden im kommenden Jahr 2017 ein Stipendium des Stuttgarter Schriftstellerhauses erhalten.

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Ron Segal – Foto: Pavel Bolo

Ron Segal, geboren 1980 in Israel, hat an der Sam Spiegel Film and Television School Jerusalem studiert. Sein Abschlussfilm wurde auf vielen internationalen Festivals gezeigt, das von ihm verfasste Drehbuch vom Goethe Institut ausgezeichnet.
Seit 2009 lebt er mit Unterbrechungen in Berlin.
Bislang hat er ein Buch im Wallstein Verlag, Göttingen, veröffentlicht: “Jeder Tag wie heute.” Roman. Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. Göttingen 2014.

Segal erhält das Stipendium für einen Auszug aus seinem zweiten Roman mit dem Arbeitstitel “Katzenmusik”.

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Friedrike Gösweiner – Foto: Thomas Larcher

Friederike Gösweiner, geboren 1980 in Rum, Tirol, Studium der Germanistik und Politikwissenschaft. Sie arbeitet als freie Lektorin und als Kritikerin (u. a. für »Die Presse«, »Literatur & Kritik«, Literaturhaus Wien). Ihr Roman “Traurige Freiheit” (2016) ist ihr Debüt. Dafür erhielt sie am 8. November 2016  sie den Österreichischen Buchpreis in der Kategorie Debüt.
Wir gratulieren sehr herzlich.

Gösweiner erhält das Stipendium für einen Auszug aus dem Romanprojekt “Aradena”.

 

Salonreihe “Heimat trifft Heimat” beendet

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Unsere Salonlesereihe “Heimat trifft Heimat” ist nach acht wunderbaren Lesungen im Oktober zu Ende gegangen.
Ich danke allen Autorinnen und Autoren, die in Stuttgart waren:
Karl-Heinz Ott, Jagoda Marinic, Shida Bazyar, Uta-Maria Heim, Regina Scheer, Walle Sayer, Pierre Jarawan und Bov Bjerg.

Ich danke besonders den Gastgeberinnen im Stuttgarter Westen und Osten, in Degerloch, Botnang, Hedelfingen und Obertürkheim für die überwältigende Gastfreundschaft….

Fünf der Lesungen haben wir mitgeschnitten, sie sind als Audio-Podcast auf  stuttgarter-schriftstellerhaus.de/rubrik/heimat-trifft-heimat/  zu hören.

Herzlichen Dank auch an meinen Kollegen, dem Literatur- und (!) Technik-Spezialisten Wolfgang Tischer von literaturcafe.de.
Schön war’s!

Astrid Braun