Kanalstraße 4 - Das Stipendiatenblog des Stuttgarter Schriftstellerhauses

Ich kam aus Namibia und fand im „Häusle“ ein zweites Zuhause.

— Giselher Hoffmann, Stipendiat 2004

23. Mai 2018

Lyrik lese ich am liebsten im Café. Die Lyrik von Mark Burrows, unserem Kollegen bei den Bochumer Literaten, am besten im Weltcafé im Institut für Auslandsangelegenheiten gegenüber dem Schriftstellerhaus. Ich sitze im Innenhof des ehemaligen Waisenhauses aus dem 18. Jhd. unter einer Linde. Das einzige, was mich hier von den Gedichten ablenkt, sind junge Leute unterschiedlichster Sprachen und Hautfarben. Es ist, als sei die Intention von Marks Lyrik schon verwirklicht: Wir hören auf die Natur und folgen ihrem Beispiel an verschwenderischer Vielfalt, Miteinander, Achtung und Geduld. »The Chance of Home« heißt der Band. Weiterlesen »

19. Mai 2018

Zurück aus Wuppertal, wo die Literaturbiennale stattgefunden hat. Wir GEDOK-Autorinnen haben mit den Wuppertaler Bühnen kooperiert und eine szenische Lesung unter dem Motto »Zerrspiegel« veranstaltet. Weiterlesen »

11. Mai 2018

Ja, ich bin noch da. In den letzten Tagen habe ich das letzte Romankapitel überarbeitet, jetzt hat das gesamte Manuskript eine einheitliche Perspektive.

In den kommenden Tagen reise ich zur Wuppertaler Literatur Biennale. In einer szenischen Lesung der Wuppertaler Bühnen in Kooperation mit der GEDOK wird auch ein Text von mir nach dem Roman “Schwimmen wie ein Delfin oder Bowies Butler” gelesen.  “Im Zerrspiegel” heißt die Veranstaltung: http://www.gedok-wuppertal.de/

8. Mai 2018

Dankbar für die ausführliche Kritik nach der gestrigen Lesung. Auch aus Wuppertal kommt von der GEDOK Rückmeldung. Die widerspricht im Punkt Aufbau der gestrigen. Die Wuppertaler Kollegin hat allerdings den gesamten Roman gelesen.

Nach den Feedbacks habe ich jetzt wieder viel zu tun, daher muss ich mich hier kürzer fassen.

4. Mai 2018

Gestern gab es hier im Haus eine ganz wunderbare Lesung von Jan Snela. Im Anschluss diskutierten wir dreimal so lange wie die Lesung gedauert hat. Und das Streitgespräch war keineswegs langweilig, im Gegenteil. Ein kleiner Kreis wechselte anschließend in die Weinstube und tauschte sich noch ein wenig aus.

Heute in der Früh dann die Mail von Frank Becker, dem Herausgeber der “Musenblätter”, dass er meine Reiseerzählung “Nablus” mitsamt Fotos ins Netz gestellt hat. Das ist die erste Publikation meiner Fotos. (Nablus)

“Nablus” ist zuvor veröffentlicht in den israelischen Reiseerzählungen “Blumenwiesen und Minenfelder”.