Stuttgart liest ein Buch 2017: Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran

Reportage – Die Form der Augenbrauen am 19. Oktober 2017

20 Frauen, die eng nebeneinander zwischen Behandlungsstühlen, Regalen voller Schminkutensilien, Cremes und Pflegeprodukten für Haut und Nägel auf Kartonschachteln sitzen und sich trotzdem nicht für all das, was das Frauenherz sonst so sehr begehrt, interessieren…

Denn Shida Bazyar, die junge Autorin des Buches „Nachts ist es leise in Teheran“, zieht mit ihrer klangvollen Stimme alle Aufmerksamkeit auf sich, sodass man sogar die Paletten mit wunderschönem Lidschatten, die neben einem stehen, vergisst. Ihr Debütroman handelt von der Fluchtgeschichte und den Identitätsfragen einer iranischen Familie aus verschiedenen Perspektiven.  Mit dieser aktuellen Thematik steht der Roman im Zentrum des Projektes „Stuttgart liest ein Buch“.

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Schüler berichten – Lesung in “Harry’s Kaffeerösterei” am 20. Oktober 2017

Als ich das erste Mal im Unterricht von „Stuttgart liest ein Buch“ gehört habe, war meine Neugierde sofort geweckt. Ich habe mich gefragt, wie zum Beispiel so eine Lesung eigentlich aussieht, wie sie strukturiert ist. Um diese Fragen zu beantworten und meine Neugierde zu stillen, gehe ich am 20. Oktober 2017 mit meiner Freundin Rosa zu meiner ersten Lesung aus dem Buch „Nachts ist es leise in Teheran“. Die Veranstaltung findet in Harry’s Kafferösterei in der Eberhardstraße statt. Ich verliebe mich sofort in das Café, da es sehr schön und gemütlich eingerichtet ist.
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Reportage – Gespräch über Feminismus heute am 18. Oktober 2017

Das Licht wird gedimmt, die Stimmen werden leiser und im Literaturhaus an der Liederhalle Stuttgart am 18.10.17 um 20.00 Uhr werden Shida Bazyar und Lena Vöcklingshaus von der Leiterin des Literaturhauses, Stefanie Stegmann, vorgestellt

Es wird über die Bedeutung von Literatur gesprochen und für mich sticht die Definition von Literatur als einem „Fadenzieher“ hervor. Auch das Bild von Literatur als einem „ Spiegel und Fenster“, die einerseits reflektieren, aber auch neue Wege zeigen können, beeindruckt mich.

Nachdem Shida Bazyar den Roman „Nachts ist es leise in Teheran“ mit ihrer sanften und leisen Stimme vorstellt, habe ich das Gefühl, sie sei ein bisschen schüchtern. Dieser Eindruck verflüchtigt sich dann aber ganz schnell, denn sie liest eine Textstelle mit sicherer Stimme vor.

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