Wenn du ankommst im „Häusle“, liegt vor dir ein ganzer Berg von Tagen. Zuerst zögerlich noch, dann immer freudiger, näherst du dich der Stadt, den Schwaben und all den anderen in dieser kosmopolitischen Stadt.

— Vera Bischitzky, Stipendiatin 2003

Walle Sayer: “Was in die Streichholzschachtel paßte – Feinarbeiten”

Walle Sayer während einer Salonlesung im Jahr 2013 Foto: Robert Thiele

„Die abgekaute Veilchenwurzel. Ein vertrockneter Libellenflügel. Der versteinerte Stielrest einer Seelilie. Die Gedenkmünze des plattgewalzten Pfennigs. Ein Kirschkern. Ein verlorenes Knopfauge. Das Glöckchen von einem Narrenkleid.“

Abdruck des Gedichts aus dem Buch “Was in die Streichholzschachtel paßte” mit Genehmigung des Autors.

Walle Sayer […]