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SUMMARY:„Schmaler Grat" - Lesung mit Ulrike Schäfer
DESCRIPTION:Am 16. September liest Ulrike Schäfer aus ihrem Roman „Schmaler Grat“. Dieser erschien 2025 im Kröner Verlag. Ihre darin geschilderten Erzählungen geben tiefe Einblicke in Lebenswelten unterschiedlicher Menschen. \nEine Frau joggt auf einem Küstenpfad und gerät in einen Lauf um ihr Leben. Die Risse im antarktischen Schelfeis werden einem Jungen zu Vorboten drohenden Unheils. Ein Mädchen wird sexuell belästigt und entdeckt die Zerstörungskraft seiner eigenen Wut. Ein Mann droht am Arbeitsdruck zu zerbrechen\, bis ein liegengebliebenes Feuerzeug seine Gegenwehr weckt.\nDie Risse im Leben der Figuren sind mal fast unsichtbar\, mal klaffende Abgründe. Immer markieren sie eine Zäsur\, nach der nichts mehr ist wie zuvor. Wie sich die Geschichten entfalten\, wie man mehr und mehr begreift\, das erzeugt einen Sog\, der einen nicht so schnell wieder loslässt. Sparsam\, hintergründig und mit poetischer Wucht erzählt Ulrike Schäfer von Untergängen und vorläufigen Rettungen\, von gesellschaftlichen Bruchstellen und der Fragilität menschlicher Existenz. \n  \n 
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SUMMARY:AG Wortreich
DESCRIPTION:Im Oktober 2022 haben Mitglieder des Stuttgarter Schriftstellerhauses die Autor:innengruppe AG wortreich gegründet.\nIm Zentrum steht vor allem der intensive Austausch über die Arbeit an eigenen Prosatexten. Die Gruppe trifft sich jeden dritten Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Schriftstellerhaus. Bewerber:innen stellen sich mit einem eigenen Prosatext vor\, die Gruppe entscheidet über eine Aufnahme. Derzeit sind jedoch keine Bewerbungen für die AG Wortreich möglich.\nDie Mitgliedschaft im Schriftstellerhaus wird nach Beitritt zur Gruppe erwartet.\nBei Interesse melden Sie sich bitte bei Peter Schmidt (kunstmacher@t-online.de)
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SUMMARY:Eröffnungsveranstaltung Stuttgart schreibt: Fiese Krise - und die Literatur?
DESCRIPTION:Krisen überall. Auf der Welt\, man schaue nur auf die aufgeflammten Kriege. In Europa und Deutschland\, bei all den autoritären Tendenzen. Im Zwischenmenschlichen\, im Menschlichen\, von der gesellschaftlichen Spaltung bis zur psychischen Labilität und Einsamkeit. Und natürlich das Klima. Und natürlich die Jugend nach Corona. Und und und … Und die Literatur? Was hat sie da noch zu sagen? Schlägt nicht die Stunde der schrillen Influencer:innen und Protestschreie? Und überhaupt der dauerplappernden KI? Kommt Kunst\, Menschenkunst\, unserer Welt noch bei? Und wie? Politisch Haltung zeigen? Komplexes anschaulich machen\, psychologisch in die Tiefe gehen? Oder kleine Fluchten ermöglichen? Bei der Eröffnung der Projektwoche „Stuttgart schreibt“ geben zwei renommierte Autor:innen der Generation um die Vierzig\, Nora Bossong und Simon Strauß\, in pointierten Impulsreden Anstöße\, wie sie auf die „Fiese Krise“ reagieren und was sie von der Literatur fordern. \nMIT: Nora Bossong\, Schriftstellerin\, Lyrikerin und Essayistin. Sie hat den PEN Berlin mitgegründet und ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken;  Simon Strauß ist Schriftsteller\, Feuilleton-Redakteur und Theaterkritiker der FAZ. \nMODERATION: Moritz Heger\,  zweiter Vorsitzender des Schriftstellerhaus Stuttgart e.V. \nKOOPERATION: Stuttgarter Schriftstellerhaus e.V.\, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart \nEintritt frei.
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SUMMARY:Schreibwerkstatt: Alte Lieben
DESCRIPTION:Schreib dich auf: zum Beispiel Liebesgeschichten oder fiese Beziehungsgeschichten! \nWir leben in und mit Krisen. Sie prägen unser Leben. Krisen finden auch in unseren Beziehungen statt. Aber wir haben die Gabe\, uns dieser Krisen bewusst zu werden\, sie zu reflektieren und darüber zu schreiben. \nAber wie werden aus fiesen Krisen und Beziehungskisten gute und interessante Geschichten? \nWie können wir schwierige Themen so in Sprache bringen\, dass aus autobiografischem Material Literatur wird? \nWie können wir aus der Not Kunst machen? \n  \nALTE LIEBEN heißt Eva Christina Zellers neuer Roman. In ihm hat sie verflossene Liebhaber in Deutschland und Übersee interviewt\, diese Gespräche bearbeitet und in Literatur verwandelt. \n  \nEin Schreibtag mit dieser erfahrenen Schreibwerkstättenleiterin\, die auch Einblick in die Werkstatt ihrer erfolgreichen autofiktionalen Romane geben kann. \nSie können gerne eigene Texte (Max. 4 Seiten\, bitte 8x kopiert) zur Besprechung mitbringen. \n  \nMaximal: 8 TeilnehmerInnen\, Anmeldung an stuttgart-schreibt@stuttgarter-schriftstellerhaus.de
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SUMMARY:Poetic Pharmacy
DESCRIPTION:Du wirst von Liebeskummer geplagt oder leidest an der Ungerechtigkeit der Welt? Dann komm in die Poetic Pharmacy! Die beiden Poesie-Apotheker Nikita Gorbunov und Harry Kienzler reimen Dir in der Ostend-Buchhandlung an ihren Schreibmaschinen ein individuelles Heilmittel in Versform zusammen. Wirkt sofort.
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SUMMARY:Doppellesung: Gegenmittel gegen das Gift unserer Zeit
DESCRIPTION:Informationen zum Eintrittspreis folgen in Kürze \nIm Foyer des Schauspielhauses liest Nora Bossong aus „Welt mit anderen Mitteln“ – Simon Strauß liest aus „In der Nähe“ \nDas Stuttgarter Schriftstellerhaus veranstaltet vom 28.9. bis 2.10.2026 das literarische Event der Stunde: Stuttgart schreibt: Fiese Krise – Und die Literatur? \nIm Rahmen einer Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart ist Stuttgart Schreibt am 29.9. ab 19:30 Uhr im Schauspielhaus mit einer Doppellesung zu Gast. \nNora Bossong ist in ihren vielgerühmten Romanen und Essays eine genaue Beobachterin der großen Themen. Von der UN („Schutzzone“) bis zur Lebensgeschichte der Magda Goebbels („Reichskanzlerplatz“). In ihrer brandneuen Streitschrift „Welt mit anderen Mitteln“ wendet sie sich unseren multiplen Krisen und der omnipräsenten Überlastung zu. Die mit dem Thomas-Mann-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnete Autorin plädiert für Mut\, uns aus dem beengten Denkraum der nur materiellen Gegenwart zu befreien. Die kritische Katholikin Nora Bossong untersucht die Potenziale des Glaubens. Sie ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Mitgründerin des PEN Berlin. \nDer FAZ-Theaterkritiker und erfolgreiche Prosaautor Simon Strauß blickt dorthin\, von wo wir positive Anstöße vielleicht gar nicht erwarten: in den deutschen Osten. „In der Nähe“ sondiert am Beispiel der Kleinstadt Prenzlau\, was ein gutes Zusammenleben ausmachen kann\, aber auch\, woran es scheitert. Der emphatische Reporter erkennt den politischen Wert der Sehnsucht nach konkreter\, erlebbarer Gemeinschaft – diese kann ein Antidot gegen Demokratieverdrossenheit und Extremismus\, insbesondere von rechts\, sein. Simon Strauß ist Mitgründer von Arbeit an Europa e. V. und diskutiert alljährlich die großen europäischen Fragen in der ländlichen Uckermark. \nNora Bossong und Simon Strauß lesen aus ihren Werken und diskutieren sie mit dem Moderator und Autor Moritz Heger vom Stuttgarter Schriftstellerhaus.
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SUMMARY:Rede! - Ein Blind Date von Politik und Jugend
DESCRIPTION:Rede! – eine Show über die politische Stimmungslage junger Menschen bringt starke Texte auf die Bühne und Zuversicht in unser Herz! \nPräsentiert von Jana Kastner und Nikita Gorbunov treffen dabei Nachwuchspoet*innen auf Kommunalpolitiker*innen und würdigen\, wie es sich anfühlt\, 2026 jung zu sein \nDabei ist Rede! eine künstlerische Intervention gegen die Entfremdung junger Menschen vom politischen Gemeinwesen. \nDie Stücke auf der Bühne basieren auf einem besonderen Blind-Date zwischen Politik und Jugend. 7 Schulklassen aus Stuttgart und Waiblingen treffen im Sommer 2026  auf 7 engagierte Mitglieder der jeweiligen Gemeinderäte. Der Clou: Die Personen und Parteien bleiben zunächst verborgen.Die Schüler*innen lernen die Abgeordneten im Rahmen von anonymisierten Interviews nur als Stimme kennen. \nDaraus entstehen politische Reden; Spoken-Word-Stücke; literarische Annäherungen an die Hoffnung. \nIm Stuttgarter Schriftstellerhaus treffen nun alle aufeinander – die jungen Schreibenden\, die Politiker*innen und die gemeinsame Suche nach dem\, was uns verbindet. \n  \nEinlass ab 16:30 Uhr\, Beginn der Veranstaltung um 17:00 Uhr \nEintritt: Eintritt frei – Spenden für die Künstler*innen sind willkommen!
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SUMMARY:Doppellesung: Vor dem Abgrund stehen
DESCRIPTION:Im Rahmen einer Kooperation mit der Stadtbibliothek Stuttgart lesen die Autor*innen Cihan Acar und Franziska Gänsler am 30.09. ab 19:00 Uhr in der Stadtbibliothek am Mailänder Platz aus ihren aktuellen Werken. Unter dem Titel „Vor dem Abgrund stehen“ beleuchtet diese Doppellesung in der Stadtbibliothek\, wie schmerzhafte gesellschaftliche Umbrüche verarbeitet werden.\nFranziska Gänsler fängt in ihren Romanen das Lebensgefühl einer verunsicherten Generation ein. Sie studierte Kunst und Anglistik in Berlin\, Wien sowie Augsburg und überzeugte die Literaturkritik bereits mit ihrem vielbeachteten\, mehrfach preisgekrönten Debüt „Ewig Sommer“. Zuletzt war sie unter anderem mit der englischsprachigen Ausgabe auf der begehrten „Editor’s Pick“-Liste der New York Times vertreten. In ihrem im August 2026 erscheinenden\, dritten Roman „Orca“ (Kein & Aber) beweist sie sich erneut als hellsichtige Seismographin unserer Zeit und verarbeitet literarisch die Themen Zukunftsangst\, ungleiche Chancen und jugendlichen Aktivismus.\nDer bei Heilbronn geborene Autor und Journalist Cihan Acar blickt dorthin\, wo der gesellschaftliche Druck besonders rau spürbar wird: in das Spannungsfeld urbaner Milieus\, familiärer Loyalitäten und des großen Risikos. Acar studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg und arbeitete unter anderem als dpa-Berichterstatter in der Türkei. Nach seinem gefeierten Debütroman „Hawaii“ legt er nun mit „Casino“ (Hanser Berlin\, Februar 2026) eine panoramische\, deutsch-türkische Familiensaga vor. Der Autor seziert den schmalen Grat zwischen glanzvollem Aufstieg\, Ehrgeiz und dem tiefen Fall am Rand der Gesellschaft. \nFranziska Gänsler und Cihan Acar lesen aus ihren Werken und diskutieren die Bruchlinien unserer Gegenwart mit der Stuttgarter Literaturvermittlerin und Moderatorin Caroline Grafe. \nEintritt frei
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LOCATION:Stadtbibliothek Stuttgart\, Mailänder Platz 1\, Stuttgart\, 70173\, Deutschland
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SUMMARY:Poetry Session: ZuMUTungen
DESCRIPTION:„Über die ZuMUTungen des Lebens“ \nPoetry Session in zwei Teilen \nUnter diesem Motto tragen Moira Walsh und Christine Ruiu eigene Gedichtesowie Texte bekannter Autor*innen vor\, u.a. von Mascha Kaléko\, Hermann Hesse\, Gerd Baumann und Rose Ausländer. Worte\, die ermutigen\, wachrütteln\, stärken und der Seele guttun. Im zweiten Teil steht die offene Bühne den Besucher*innen für eigene Beiträge zur Verfügung. Anmeldung für die offene Bühne bitte bis spätestens 23.09.: poetry@posteo.de \nEintritt: 15 Euro/10 Euro (ermäßigt für Schüler*innen\, Studierende\, Auszubildende\, Schauspieler*innen\, Inhaber*innen Bonuscard\, Menschen mit Behinderung ab GdB 60) \n  \nMoira Walsh\, *1979 in Ann Arbor/Michigan\, lebt seit 2013 in Stuttgart. Über 150 ihrer Gedichte wurden bisher in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Sie arbeitet als Arzthelferin am Charlottenplatz. \nChristine Ruiu\, *1974 in Mussenhausen\, lebt in Mindelheim. Ihre Gedichte bringt sie auf handwerklich veredelten Papieren als Aufsteller\, Karten\, Lesezeichen und Installationen sichtbar in den Alltag.
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