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SUMMARY:Theres Essmann: Schreibwerkstatt Autofiktionales Schreiben (geschlossen)
DESCRIPTION:BEACHTEN: Diese Schreibwerkstatt ist eine geschlossene Gruppe\, die im ersten Jahr ihres Entstehens im Hospitalhof\, Stuttgart\, begonnen wurde. Die Fortsetzung findet seit Oktober 2022 bis zum Sommer 2023 hier im Schriftstellerhaus statt. \nAus der Ausschreibung:\nIn dieser Schreib-Werkstatt sind Sie eingeladen\, den poetischen Blick auf das eigene Leben zu wagen.\nAnhand von Anregungen aus der Literatur\, ausgehend von Material aus dem eigenen Lebensarchiv und im lebendigen Austausch in der Gruppe schreiben Sie über sich und Ihr Leben – über einzelne Phasen\, zentrale Figuren\, Lebensthemen\, Schlüsselereignisse oder auch den scheinbar beiläufigen Moment.\nOb in Miniaturen oder im größeren Erzählbogen: Angeleitet entdecken Sie das Spannungsfeld aus Erinnerung und Fiktion\, die Wirkung bewusst eingesetzter Schreibtechniken und gestalteter Sprache.\nSo entdecken und üben Sie\, wie aus Erinnerungen Lebens-Geschichten werden und wie im Spannungsfeld von Erinnerung und Fiktion zwar nicht die eine gültige Wahrheit\, aber so etwas wie Wahrhaftigkeit und Sinn aufleuchten kann.\nSchreiberfahrungen sind von Vorteil\, aber nicht Voraussetzung. Ein Laptop erleichtert das Schreiben vor Ort.\nLeitung: Theres Essmann\, Schriftstellerin und zertifizierte Referentin für kreatives Schreiben und Biografiearbeit\nWeitere Infos hier
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SUMMARY:Eva Christina Zeller: Autofiktionales Schreiben in der Tradition von Annie Ernaux
DESCRIPTION:Annie Ernaux hat für ihre autofiktionalen Bücher zu Recht den Literaturnobelpreis bekommen. Dabei sieht ihr Schreiben auf den ersten Blick leicht aus: sie schreibt auf\, was\nwar\, was sie erinnert\, immer am Schmerz und der Scham entlang. Sie reflektiert ihr eigenes Tun im Text\, sie schreibt über den Prozess der Erinnerung\, sie versucht so genau wie möglich zu sein. Sie versucht wahr zu sein\, was immer das individuell heißt.\nWir wollen sie an diesem Schreibtag zum Vorbild nehmen und uns über das autofiktionale\nSchreiben verständigen. Wie finden wir für unseren Inhalt die richtige Form? Wie vermeiden wir Klischee oder Larmoyanz? Was bedeutet Wahrhaftigkeit für einen Text?\nAußerdem können wir über die „Tragetaschentheorie“ des Erzählens im Gegensatz zur\nallgegenwärtigen Heldenreise sprechen. Kann diese andere\, „weibliche“ Form des Erzählens für das autofiktionale Schreiben fruchtbar werden?\nDiesen Fragen wollen wir anhand von mitgebrachten Texten nachgehen. Sie können gerne eigene autofiktionale Prosa zur Besprechung mitbringen.\n(Bitte nicht mehr als 5 Seiten\, 9 x kopiert) \nDas Seminar ist auf 8 Teilnehmer:innen begrenzt.\nDer Seminarbeitrag beträgt 50 €. \nAnmeldungen bitte an die Geschäftsstelle des Förderkreises unter fdsinbw@gmx.de. \nZur Dozentin: Eva Christina Zeller unterrichtet seit vielen Jahren Literarisches Schreiben am Leibniz Kolleg der Universität Tübingen und in Akademien. Sie hat acht Gedichtbände\nveröffentlicht und gerade für ihr erstes autofiktionales Buch „Unterm Teppich – Roman in 61 Bildern“ viel Lob u.a. von Denis Scheck bekommen.
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