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SUMMARY:Urs Mannhart: "Gschwind oder Das mutmaßlich zweckfreie Zirpen der Grillen"
DESCRIPTION:Urs Mannhart © Astrid Braun\nIm letzten Jahr hatte das Schriftstellerhaus Urs Mannhart zu Gast. Seitdem ist er bei uns intern der Mann mit dem Velo\, kam er doch zu Antritt des Stipendiums Anfang Mai 2021 mit dem Fahrrad nach Stuttgart und brach auch immer wieder von Stuttgart aus zu ausgedehnteren Radtouren auf.\nEr sollte schon bei den Buchwochen 2021 in Stuttgart seinen in Stuttgart fertiggestellten Roman „Gschwind oder Das mutmaßlich zweckfreie Zirpen der Grillen“ vorstellen. Dazu kam es wegen Corona leider nicht.\nIn unser Sommerprogramm 2022 passt der Roman wunderbar rein. Denn es geht um ökologische Themen und den Fortbestand unserer Welt.\nMannhart war schon einmal im Garnisonsschützenhaus\, aber als Gast beim wunderbaren Abend mit Dorothea Baltzer und Constanze von Baußnern „Blau\, wie der Himmel\, Deine Augen – Blue meine Seele“ am 24. Juli 2021.\nAn diesem Abend wird Mannhart endlich seine Buch vorstellen können und das in absolut passender Umgebung. Außerdem reist er auch für diesen Abend extra mit dem Fahrrad aus La Chaux de Fonds in der Westschweiz an\, besser gesagt\, er fährt mit dem Zug bis Basel und dann die in seinen Augen schöne Strecke von Basel bis Stuttgart per Rad. Auch zurück ist dieser Weg geplant. \nDiese Art der Fortbewegung steht im Gegensatz zum Romanheld Pascal Gschwind\, der schnelle Autos bevorzugt und in einem Unternehmen arbeitet\, das dem Fortschrittswahn verhaftet ist. \nZum Buch: \nPascal Gschwind\, 39\, drahtig und koffeingetrieben\, arbeitet für die Kommunikationsabteilung eines global tätigen Rohstoffkonzerns. Als am Thunersee unerwartet Rapacitanium gefunden wird – ein Selten-Erde-Metall\, das bei der Herstellung von Akkus für Autos\, Telefonen und Fahrrädern essentiell geworden ist –\, wird aus Gschwind ein Mann mit einer Mission. Unter dem Joch beruflicher Anforderungen stehend\, muss er zusehen\, wie ihm seine Frau entgleitet und sein Sohn das Gymnasium schmeißt\, um eine radikal ökologische Schule zu gründen. Ein Roman über Arbeit\, Liebe\, Landschaften – und die Frage\, wie lange wir unsere Wirtschaft noch überleben werden. \nUrs Mannhart\, geboren 1975\, lebt als Schriftsteller\, Reporter und Landwirt in der Schweiz. Für »Bergsteigen im Flachland« (2014) erhielt er den Conrad-Ferdinand-Meyer Preis. 2021 war er Stipendiat im Stuttgarter Schriftstellerhaus.\nIn diesem Jahr kommt ein weiteres Buch von Urs Mannhart im Verlag Matthes & Seitz\, Berlin\, heraus: über eine Kuh namens „Lentille“ (= Linschen). Denn Mannhart kümmert sich im Zweitberuf um Kühe auf Biobauernhöfe. Dass ein Biobauer etwas gegen die Ausbeutung der Natur hat\, erklärt Mannhart an diesem Abend. Allerdings zieht er dabei auch alle Register eines bissigen Humors. \nEs moderiert Astrid Braun \nAnmeldung unter: info@garnisonsschuetzenhaus.de oder bei Doris Berger unter Tel. 0711/763863 (Bei Bedarf bitte auf den Anrufbeantworter sprechen.) \nEintritt: frei (mit Bitte um eine Spende) \nDiese Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Stuttgart unterstützt. \nBitte die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Corona-Regeln beachten.
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