Knarzende Holzdielen, der Geruch nach Pfefferminztee und die Septembersonne, die mittags durch das Fenster meines eigenen kleinen Büros scheint – das sind die Eindrücke, die ich mit dem Stuttgarter Schriftstellerhaus verbinde.

Bild: Jelena Ćupić
Vom 1. September bis zum 13. Oktober absolvierte ich hier im Rahmen meines Studiums ein sechswöchiges Pflichtpraktikum. Mein Wunsch: praktische Erfahrungen in einem kleinen Kulturbetrieb sammeln und gleichzeitig mein persönliches Interesse am kreativen Schreiben vertiefen.
Bereits einige Jahre zuvor hatte ich im Rahmen der Kulturakademie der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg positive Erfahrungen mit der Stuttgarter Kulturbranche gemacht. So entschied ich mich, den ICE von Freiburg nach Stuttgart zu nehmen und für sechs Wochen in eine neue Stadt und einen neuen Arbeitsalltag einzutauchen.
Während meines Praktikums war ich in verschiedenen Aufgabenbereichen tätig. Meine Schwerpunkte lagen in der Content Creation und der Eventplanung. Ein besonderes Highlight war dabei die Mitarbeit am einwöchigen Literaturfestival „Stuttgart schreibt. Fiese Krise – Und die Literatur?“, das während meiner Praktikumszeit vom Stuttgarter Schriftstellerhaus organisiert wurde. Die Mitorganisation des Projekts bot mir die Gelegenheit, Einblicke in die Planung und Umsetzung einer Literaturveranstaltung zu gewinnen und die vielfältigen Aufgaben kennenzulernen, die hinter einem solchen Event stehen.

Bild: Jelena Ćupić
Insgesamt blicke ich positiv auf meine Zeit im Stuttgarter Schriftstellerhaus zurück. Während der sechs Wochen konnte ich neue Kompetenzen erwerben und meine Fähigkeiten in den Bereichen Veranstaltungsorganisation, Medienmanagement und Content Creation erweitern. „Stuttgart schreibt“ war dabei eine Bereicherung, die mich fachlich wie persönlich gefordert hat.
Mein nächster Schritt: die Bewerbung für einen Masterstudiengang. Auch die Hochschule der Medien in Stuttgart steht dabei auf meiner Liste. Vielleicht war mein Praktikum im Stuttgarter Schriftstellerhaus also nicht mein letzter Aufenthalt in dieser Stadt – und vielleicht sieht man mich auch im Schriftstellerhaus wieder.
Text und Bild: Jelena Ćupić


