Schöpferisch und friedlich war mein Leben im Schriftstellerhaus. Mit Schwermut verlasse ich den Ort.

— Fuad Rifka, Lyriker, Hölderlin-Spezialist aus Beirut, 2002
Stipendiaten-Blog

Are you happy?

Heute hab ich den Tag fast noch besser gestartet, als mit Lyrik. Ich habe mir nämlich gleich einen Morgenspaziergang durch den Postregennebel über die Karlshöhe gegönnt und habe dann im Heslacher Schwimmbad meine Runden gedreht, 28, für jedes Lebensjahr eine (ja, meine Geburtstagswoche neigt sich gerade dem Ende zu). Ich genieße anregende Lyrikdiskussionen im Haus, wieder wunderbare Konzerte & Lesungen, auch wenn mich die dichte Luft und die ewigen Wortkklaubereien (Káffee nicht Kaffée, Süppchen aber Sößle) regelmäßig zur Verzweiflung bringen. Immerhin kann ich mittlerweile ganz lässig eine Seele bestellen, mein Schritttempo der Charlottenplatzschen Ampelschaltung anpassen und von diversen Hügeln aus orten, wo ich gerade bin. Stuttgart wird langsam ein Zuhause. Meine Titelfrage habe ich übrigens von meinem Musikvideotipp fürs Wochenende geklaut. Und sollte ich morgen beim Schnurren gekidnappt werden: Stuttgart, es war sehr schön.

 

Aktuelles

Die Verleger Narr und Klöpfer machen gemeinsame Sache

Die “Wissenschaftsverlegerfamilie” Robert, Gunter und Sonja Narr mit dem neuen Verlagspartner Hubert Klöpfer und Unternehmensberater Dieter Durchdewald, der diese Nachfolge-Konstruktion moderiert hat (von links) (c)Annette Maria Rieger/Verlag Klöpfer & Meyer

Der Tübinger Verlag Klöpfer & Meyer wird demnächst als GmbH & Co. KG aufgelöst werden. Gleichzeitig wird es auf Initiative der Tübinger „Wissenschaftsverlegerfamilie“ Sonja, Gunter und Robert Narr in diesem Frühjahr die Verlagsneugründung Klöpfer, Narr GmbH geben. Weiterlesen »

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Schreibwochen sind die besten.

Meine Woche: Gedichte. Gedichte. Gedichte. Gibt es etwas Schöneres? Nein. Gedichte meiner Nachfolgerin hier gelesen. Also, ich lese sie immer noch. Oft. Das ist doch das Tolle an Gedichten. Man kann sich von ihnen durch den Tag tragen lassen. Gedichte geschrieben. Gedichte vorgelesen. Schwebe also so zwischen Worten herum und lasse mich zwischendurch ein wenig durch die Stadt treiben. War das erste Mal in der Stadtbibliothek. Traue mich nicht wieder hinzugehen, weil ich Angst habe, nicht mehr raus zu kommen. Ruft Erinnerungen wach. Als Kind habe ich die ganze Kinderbücherei bei uns in der Stadt ausgelesen. Im Urlaub immer eine volle Bücherkiste. Ein Buch pro Tag, so hatte ich mir das ausgerechnet. Ich wünschte manchmal, ich hätte damals schon Listen geführt über mein Leseverhalten. Meine Wochenendlektüre wird übrigens der neue Band von Michelle Steinbeck. Wunderbare Aussichten.

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Stuttgart hat Sonne

Stuttgart hat Sonne. Der Nieselregen ist vorbei, der Winter anscheinend auch. Ich sah schon die ersten Leute Eis schleckend im Kino. Ich bin offenbar die Einzige, die immer noch im Schlafsackmantel eingewickelt durch die Stadt friert. Vielleicht schlafe ich auch zu wenig. Das passiert, wenn man ständig ausgeht. Lesung (Max Czollek, Desintegriert euch!), Konzert (Moop Mama), Kino (The Favourite) und dann noch ein Abstecher ins nahe Straßburg. Laptop gegen Schreibbuch getauscht. Nun habe ich genug gesammelt, also ausschlafen und weiter schreiben.

Aktuelles

Ausschreibung “Limburg-Preis” für Erzählungen

Die Stadt Bad Dürkheim vergibt 2019 im Rahmen ihres Literatur-Wettbewerbes zum zehnten Mal den ,,Limburg-Preis” für Erzählungen.
Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Kunstverein Bad Dürkheim.

Preisgeld: 4.000 Euro Weiterlesen »