Ich kam aus Namibia und fand im „Häusle“ ein zweites Zuhause.

— Giselher Hoffmann, Stipendiat 2004

Lyrikstipendium des Stuttgarter Schriftstellerhauses gleich zweifach vergeben

Im Jahr 2019 vergibt das Stuttgarter Schriftstellerhaus erstmals das Stuttgarter Lyrikstipendium. Die Qualität der Einreichungen war außergewöhnlich hoch, sodass sich die Jury entschlossen hat, das mit 5.000 Euro dotierte Stipendium doppelt zu vergeben.

Das Stuttgarter Lyrikstipendium wird aus dem Erbe der 2017 verstorbenen Ehrenvorsitzenden Dr. Ruth Theil finanziert, in Gedenken an Johannes Poethen, den Lyriker und Gründer des Stuttgarter Schriftstellerhauses.

Das Lyrikstipendium erhalten Katharina J. Ferner aus Wien, die im Januar 2019 nach Stuttgart kommen wird, und die in Berlin lebende Autorin Kathrin Schmidt. Sie wird das Haus in der Kanalstraße 4 ab April 2019 bewohnen.

Das für dieses Jahr erneut vergebene Stipendium im Bereich Prosa geht an Svenja Gräfen aus Leipzig. Sie kommt ab Oktober in die Baden-Württembergische Landeshauptstadt.

Auch in den nächsten Jahren wird die Förderung der Lyrik einen Schwerpunkt des Stuttgarter Schriftstellerhauses bilden.

 

Podcast-Mitschnitt: Astrid Braun: Über Annette Kolb

Chantal Busse, Fabian Neidhardt, Astrid Braun (v. l.)
Foto: Susanne Stephan

Astrid Braun stellt Annette Kolb vor, erzählt von ihrem Leben, ihren Gedanken, ihrem Schreiben. Und das mit den unterschiedlichen Stimmen von Chantal Busse und Fabian Neidardt, ganz so sie es “Fräulein Kolb” gebührt, mal in weiblicher, mal in männlicher Tonlage.

Hören Sie hier den Mitschnitt der achten Salonlesung 2018 in der Reihe »Sie schreibt«. Weiterlesen »

Zum Tod von Maria Beig

Maria Beig, die große Schriftstellerin Oberschwabens, lebt nicht mehr. Die Trauer im Verlag Klöpfer & Meyer über den Tod der 97-Jährigen ist groß.

Maria Beig gilt als die bedeutsamste Chronistin Oberschwabens im 20. Jahrhundert. 1920 in Senglingen geboren, wuchs sie als Kind einer bäuerlichen Großfamilie auf, arbeitete als Hauswirtschaftslehrerin und debütierte erst im Alter von 62 Jahren mit dem Roman „Rabenkrächzen“. Als ihr großer Förderer gilt Martin Walser, der sie beim Literarischen Forum in Wangen entdeckte und dort ihre große Wirkung als Literatin erkannte.

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Podcast-Mitschnitt: Friederike Gösweiner: “Traurige Freiheit”

Friederike Gösweiner (links) liest aus "Traurige Freiheit". Moderation: Astrid Braun. (Foto: Tischer)

Friederike Gösweiner (links) liest aus “Traurige Freiheit”. Moderation: Astrid Braun. (Foto: Tischer)

Ganz Innsbruck hat im Rahmen von „Innsbruck liest“ den Debütroman „Traurige Freiheiten“ der Autorin aus Schwaz/Tirol im letzten Jahr gelesen. Ein schöner Erfolg für Friederike Gösweiner. Wenig erfolgreich ist die Hauptfigur in dem Roman, die es trotz sehr guter Qualifikation nicht schafft, beruflich in Berlin Fuß zu fassen. Ein großes Thema dieser Tage, denn gut ausgebildete junge Akademikerinnen tun sich zunehmend schwer, eine Anstellung zu finden. Auch deshalb, weil sich Frauen neben der Berufsplanung auch mit dem Familienwunsch auseinandersetzen müssen.

Susanne Martin hat einen schönen Blogbeitrag zu der Lesung geschrieben.

Hören Sie hier den Mitschnitt der siebten Salonlesung 2018 in der Reihe »Sie schreibt«. Weiterlesen »

Drei-Länder-Schreibwettbewerb für Newcomer 2019

Logos der Veranstalter

Erstmals laden das Literaturmagazin Narr, Literaare, das Stuttgarter Schriftstellerhaus und literatur:vorarlberg netzwerk zum gemeinsamen Schreibwettbewerb für noch unbekannte Autor_innen ein.
Die eingereichten Texte werden von einer professionellen Jury evaluiert; die ausgewählten Texte werden im Literaturmagazin Narr publiziert. Die Autor_innen sind eingeladen, ihre Texte bei Literaare in Thun, im Stuttgarter Schriftstellerhaus sowie in Vorarlberg zu präsentieren. Weiterlesen »