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Stipendiaten-Blog

Unterbrechungen #2

Stuttgart, 24.03.2020 Liebes Tagebuch, ich hatte einen furchtbaren, dystopischen Traum. Ich lebte in Stuttgart; alleine in einem alten Haus, das knarzte, als wären da noch fünf Andere. Eines Tages kam ein Virus, den wir zuerst nicht ernst nahmen, dann aber doch. Die Bundeskanzlerin...

Unterbrechungen #1

Ich stehe in Astrids leerem Büro. Der Ausklappnippel mit dem Galaxie-Muster auf der Rückseite meines Handys knickt immer wieder ein und die Veranstalterin lacht blechern. „Beim Live-Stream klemm ich ein Buch dahinter“, sag ich ins Handy hinein. Ich überlege, wo ich...

2: Brezeln aus der Hölle

Ich lerne Astrid kennen, sage einmal Frau Braun, danach immer nur noch Astrid. Sie zeigt mir das Haus, sagt dass ich eh auch zu Fuß vom Bahnhof hätte hergehen können. „Der Koffer ist schwer“, sag ich, und: „Wir können ja...

1: The Arrival

„Was?“, ruft der Taxifahrer vorm Stuttgarter Hauptbahnhof: „Eine Stunde in der Schlange warten für einen Kilometer! Mamma Mia! Man kann zu Fuß gehen“, ruft er, „das sind keine fünfzehn Minuten.“ „Der Koffer ist schwer“, sag ich. „Mamma Mia!“, ruft er noch...

Fünf

Jetzt aber schnell, bevor nicht nur der letzte Stipendiumsmonat, sondern auch gleich das ganze Jahrzehnt vorbei ist! Vor einer Woche habe ich mich von Stuttgart und dem Schriftsteller*innenhaus verabschiedet, seitdem bin ich unterwegs - also gewissermaßen auf einem ziemlich...

Vier (so wie in: “Kanalstraße 4”)

Heute mal Musik. Aus mehreren Gründen — erstens gibt es wohl kaum etwas, das sich nicht mit musikalischer Untermalung tun ließe. Lesen beispielsweise, das geht gut. Aus dem Fenster schauen auch. Und sich bewegen! Tanzen etwa, und das ist ohnehin meine Entdeckung...