Wenn du ankommst im „Häusle“, liegt vor dir ein ganzer Berg von Tagen. Zuerst zögerlich noch, dann immer freudiger, näherst du dich der Stadt, den Schwaben und all den anderen in dieser kosmopolitischen Stadt.

— Vera Bischitzky, Stipendiatin 2003

Ingeborg Höch: “Als Wut und Lebensfreude explodierten”

Die DADA-Literaten – ihr Credo, ihre Lyrik, ihre Logik

Im Züricher „Cabaret Voltaire“ – mitten im I. Weltkrieg 1916 gegründete Urzelle des DADA – fanden sich Künstler aus halb Europa ein, um ihrer Wut auf den Krieg freien Lauf zu lassen. Dass DADA-Literaten die überkommene lyrische Sprache spöttisch zerhackten, sie knallen oder, mit wilder Lebensfreude […]

“DADA 100 – eine Revue”

“Wie erlangt man die ewige Seligkeit? Indem man Dada sagt.. Wie kann man alles Aalige und Journalige, alles Nette und Adrette, alles Vermoralisierte, Vertierte, Gezierte abtun? Indem man Dada sagt. Dada ist die Weltseele, Dada ist der Clou, Dada ist die beste Lilienmilchseife der Welt.” Mit solchen schrillen Manifesten, Lautgedichten und Simultanpoemen wirbelten im Februar […]