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Buchtipp von Astrid Braun: “Letzte Nacht” von Stewart O’Nan

Die letzte Nacht des Jahres 2019 rollt unerbittlich auf uns zu. Eine letzte Nacht erleben auch die Mitarbeiter des Restaurants “Red Lobster”, ein Lokal, das besonders Fernfahrer und Busreisende anspricht. Manny, der den Betrieb leitet, sieht einer ungewissen Zukunft entgegen, die Angestellten ebenso. Denn der letzte Tag des Jahres ist gleichzeitig auch der letzte Tag des Lokals. Wie erleben die  wenigen Besucherinnen und Besucher, die sich an diesem kalten, nassen Dezembertag, irgendwo an der Ostküste in Connecticut, USA, in das Lokal verirren, den Tag?

Auf den ersten Blick wirkt die schmale Novelle von O’Nan wie eines der berühmten kühlen Bilder von Edward Hopper. Trotzdem entfaltet sich im Red Lobster zunehmend Wärme an diesem Silvesterabend, zeichnet sich für einige der Menschen eine Perspektive ab.
Nur wenige Autorinnen und Autoren sind in der Lage, Atmosphäre auf so wenigen Seiten herzustellen wie Stewart O’Nan.

Gegen Jahresende kann es zu einer Gewohnheit werden, vielleicht sogar direkt am Silvestertag, dieses schmale Büchlein hervorzuziehen und die verfrorenen Helden der Raststätte zu begrüßen und sie und vielleicht auch sich selbst heimlich zu fragen, ob sich die vorsichtigen Träume realisieren lassen… AB

Wenn Sie nun auch Lust bekommen haben auf das Buch, finden Sie es im Buchhandel oder können es dort bestellen. Die dazu notwendigen bibliographischen Angaben finden Sie hier

Auf der Seite des Rowohlt Verlages finden Sie eine Leseprobe

 

 

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Die letzte Nacht des Jahres 2019 rollt unerbittlich auf uns zu. Eine letzte Nacht erleben auch die Mitarbeiter des Restaurants “Red Lobster”, ein Lokal, das besonders Fernfahrer und Busreisende anspricht. Manny, der den Betrieb leitet, sieht einer ungewissen Zukunft entgegen, die Angestellten ebenso. Denn der letzte Tag des Jahres ist gleichzeitig auch der letzte Tag des Lokals. Wie erleben die  wenigen Besucherinnen und Besucher, die sich an diesem kalten, nassen Dezembertag, irgendwo an der Ostküste in Connecticut, USA, in das Lokal verirren, den Tag?

Auf den ersten Blick wirkt die schmale Novelle von O’Nan wie eines der berühmten kühlen Bilder von Edward Hopper. Trotzdem entfaltet sich im Red Lobster zunehmend Wärme an diesem Silvesterabend, zeichnet sich für einige der Menschen eine Perspektive ab.
Nur wenige Autorinnen und Autoren sind in der Lage, Atmosphäre auf so wenigen Seiten herzustellen wie Stewart O’Nan.

Gegen Jahresende kann es zu einer Gewohnheit werden, vielleicht sogar direkt am Silvestertag, dieses schmale Büchlein hervorzuziehen und die verfrorenen Helden der Raststätte zu begrüßen und sie und vielleicht auch sich selbst heimlich zu fragen, ob sich die vorsichtigen Träume realisieren lassen… AB

Wenn Sie nun auch Lust bekommen haben auf das Buch, finden Sie es im Buchhandel oder können es dort bestellen. Die dazu notwendigen bibliographischen Angaben finden Sie hier

Auf der Seite des Rowohlt Verlages finden Sie eine Leseprobe