Kanalstraße 4 - Das Stipendiatenblog des Stuttgarter Schriftstellerhauses

Ich kam aus Namibia und fand im „Häusle“ ein zweites Zuhause.

— Giselher Hoffmann, Stipendiat 2004

EntSCHeidungsschwierigkeiten

In meinem Kopf ein ganzes B-logbuch. Seitdem ich in meinem Herzensstädtle war, hat Stuttgart den Kampf aufgenommen, meine Lieblingshügelstadt zu werden. Sie frühlingt mich hin- und her und bewegt mich zu Sprachspieleinheiten, die mich zu einem Wochenbericht in sch- bewogen haben. Ich hab extra ein bisschen Wien eingebaut, damit ihr auch Mal was von mir lernt:

schreiben, schwimmen, schnurren, schludern, schwätzen, schorlen, schachern, scherzen, schönreden. schaustellen, schlunzen, schlemmern, schlampern, schnurlen, schlingen, schäkern, schimmern, schwärmen, schaffen, schleppern, schlummern, schunkeln, schmaddern, schlazen, schlafen, schlingeln,  schlotzen, schützen, schlängeln, schwindeln, schleimen, schmusen, schimpfen, schlichten, schnarchen,  schustern, schlurfen, schnecken, schlendern, schlecken, schlawinern, schicksein. schäumen, schlüpfen, schnackseln, schneuzen, schasen, schrammeln, schauen, scheppern, schrumpfen, schröpfen, schimmeln, schrecken, schluckauf, schachmatt.

 

Katharina J. Ferner

Katharina J. Ferner

Katharina J. Ferner wurde 1991 in Salzburg geboren. Sie lebt und schreibt in Wien und Salzburg. BA in Slawistik (Russisch). Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift &Radieschen, sowie der österreichischen Dialektzeitschrift „Morgenschtean“. Mitbetreuung des ADIDO (Anno-Dialekt-Donnerstag) in Wien. 2015 Erscheinen des Debütromans „Wie Anatolij Petrowitsch Moskau den Rücken kehrte und beinahe eine Revolution auslöste“ im Verlag Wortreich. (Autorenfoto: Mark Prohaska)
Katharina J. Ferner

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