Kanalstraße 4 - Das Stipendiatenblog des Stuttgarter Schriftstellerhauses

Die Atmosphäre war faszinierend: In einer großen Stadt leben und gleichzeitig sehr geborgen sein in dem alten Haus. Man konnte losziehen und war dennoch beschützt.

— José F. A. Oliver, Stipendiat 1988

Hallo Stuttgart

Hallo, Stuttgart. Ich bin jetzt da. Ich weiß du lümmelst noch in den Ferien herum und versteckst dich im Schnee. Ich weiß, du hast mich noch nicht wirklich gesehen. Einmal in der Schreibwerkstatt angekommen, fällt es schwer gleich wieder das Haus zu verlassen. Vielleicht hörst du mich manchmal schon die Treppen auf- und ablaufen. Vielleicht hörst du meine Schreibplaylist und das Rascheln der Zeitung. Vielleicht wunderst du dich über seltsame Träume und dass so früh am Morgen schon Licht am Fenster. Ich bin es nur. Ich schreib da. Und schön ist’s.

Katharina J. Ferner

Katharina J. Ferner

Katharina J. Ferner wurde 1991 in Salzburg geboren. Sie lebt und schreibt in Wien und Salzburg. BA in Slawistik (Russisch). Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift &Radieschen, sowie der österreichischen Dialektzeitschrift „Morgenschtean“. Mitbetreuung des ADIDO (Anno-Dialekt-Donnerstag) in Wien. 2015 Erscheinen des Debütromans „Wie Anatolij Petrowitsch Moskau den Rücken kehrte und beinahe eine Revolution auslöste“ im Verlag Wortreich. (Autorenfoto: Mark Prohaska)
Katharina J. Ferner

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