Gestern erreichte uns die Nachricht vom Tod von Thomas Rosenlöcher, der in seinem Heimatort Kreischa bei Dresden nach schwerer Krankheit wie es in der Presse zu lesen war, verstorben ist.
Und da finde ich sie, die Fotos von diesem so lebendigen, vor Geist und Witz so sprühenden Dichter, der 2015 die Wohnung im obersten Stockwerk vom Schriftstellerhaus als Stipendiat bewohnte, und mir gestattete, sein Arbeitsmaterial, zig sorgsam gespitzte Bleistifte (es waren aber auch Stummel dabei) abzulichten und einen Blick auf den Schreibtisch zu werfen, an dem er - meistens nachts - seine Texte be- und umarbeitete, bis er zufrieden war.
Einmal abgesehen von der Begeisterung, die in den Sätzen von Michael Seehoff mitschwingt, möchte den Rückblick auf den Abend mit Moritz Hildt nutzen, um interessierte Autor:innen gerne dazu auffordern, sich im Schriftstellerhaus zu melden, wenn auch sie Interesse haben, einmal im "Forum der Autoren" aus einem in Arbeit befindlichen Projektes zu lesen und uns, dem sehr interessierten Publikum ein "work in progress" vorzustellen.
Das Stuttgarter Schriftstellerhaus wirft ein Netz über das Land und hat 10 Autor:innen herausgefischt, die aus unterschiedlichen Orten in Baden-Württemberg stammen und sich jeweils paarweise im Gespräch dem Publikum stellen.
Ziel dieser ganztägigen Veranstaltung am Samstag, 25. Juni 2022 ist es an einem Tag eine Landkarte literarischer Wegmarken zu erstellen.
Fahrkarte oder Eintrittskarte - Tickets können unterschiedlichste Räume öffnen. Im Onlinemagazin der SSB "Das Ticket" sind zwei weitere Texte unserer Anthologie "Ticket zwanzigeinundzwanzig" erschienen, die Arbeiten des Jahrgangs 2020 / 2021 des Jungen Schriftstellerhauses versammelt.
Zum 8. März, dem Internationalen Weltfrauentag sind die drei nachfolgenden und erst kürzlich erschienenen Bücher eine warme Empfehlung.
Judith Kuckart, Das unsichtbare Café, Bernardine Evaristo, Manifesto und Bettina Flitner, Meine Schwester