Schöpferisch und friedlich war mein Leben im Schriftstellerhaus. Mit Schwermut verlasse ich den Ort.

— Fuad Rifka, Lyriker, Hölderlin-Spezialist aus Beirut, 2002

Vier Lyrikabende im Schriftstellerhaus

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Susanne Stephan (li.) und Ingeborg Santor

Vier Mal Lyrik gibt es im Schriftstellerhaus im November und Dezember. Den Anfang machte letzte Woche am 4. November Ingeborg Santor aus Stuttgart mit ihrem Gedichtband “Lichtfänger”, den die Autorin bei Books on Demand als Hardcover herstellen ließ. Susanne Stephan, ebenfalls Lyrikerin aus Stuttgart und seit zwanzig Jahren mit Santor befreundet, moderierte den Abend. Unser Mitglied Michael Seehoff schrieb in einem Artikel zu dem Abend: “Er (i.e. der Gedichtband) versammelt Gedichte, in vier Abschnitte eingeteilt, die die Schönheit wie auch Zerbrechlichkeit und Bedrohung der Natur thematisieren. Eine besondere Vorliebe Santors gilt der Nordsee und den sie begleitenden herben Landschaften. Beide Elemente – Wasser und Land – leben vom wechselnden Licht. Licht spielt auch eine große Rolle in den Gedichten, die sich mit Kunst und Leben befassen. Der teils skeptische Blick auf die Welt, auf die Spanne zwischen Geburt und Tod, schlägt sich vor allem im letzten Teil des Buches nieder. Hier haben einschneidende menschliche Grunderfahrungen ihren poetischen Ausdruck gefunden.” www.lerchenflug.de/elsternest/?p=1676
Foto: Michael Seehoff

Am 11. November stellt Gilbert Fels seinen neuen Band “Zwischenakt” (moderiert von Carmen Kotarski)  vor, es folgen Jürgen-Peter Stössel mit “Mit dem Rücken zur Luft” am 18. November (moderiert von Günter Guben) sowie Mathias Jeschke mit “Der Fisch ist mein Messer” (moderiert von Peter Schlack) am 9. Dezember 2014. Beginn jeweils um 19.30 Uhr. 

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