Wenn du ankommst im „Häusle“, liegt vor dir ein ganzer Berg von Tagen. Zuerst zögerlich noch, dann immer freudiger, näherst du dich der Stadt, den Schwaben und all den anderen in dieser kosmopolitischen Stadt.

— Vera Bischitzky, Stipendiatin 2003
Aktuelles

Das Programmheft zu »Stuttgart liest ein Buch« ist fertig

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Stuttgart liest ein Buch 2017«” width=”440″ height=”230″ /> Titelseite des Programmheftes zu »Stuttgart liest ein Buch 2017«

Es ist vollbracht. Das Programmheft zu Stuttgart liest ein Buch ist fertig und ging in Druck.

Alle Veranstaltungen sind zudem auch online zu finden. Wir freuen uns über die Vielfalt der gelisteten Veranstaltungen und danken an dieser Stelle allen Partnern und Sponsoren, die es uns ermöglicht haben, ein so vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen.

Am 7. September kommt »Nachts ist es leise in Teheran« als Taschenbuch heraus und liegt dann zusammen mit den Programmheften in jeder Stuttgarter Buchhandlung und ist auch bei den Veranstaltungspartnern zu erhalten.

Wir freuen uns auf den Herbst und auf Shida Bazyar!

Aktuelles

Mitbegründerin des Schriftstellerhauses, Dr. Ruth Theil, ist tot

Unsere Ehrenvorsitzende und Mitbegründerin des Stuttgarter Schriftstellerhauses, Dr. Ruth Theil, ist am vergangenen Donnerstag, 13. Juli 2017 im Alter von 97 Jahren verstorben. Die Kinderärztin war die Lebensgefährtin von Johannes Poethen und blieb auch über dessen Tod hinaus (2001) eine Stütze des Hauses.

Wir danken ihr sehr für alles, was sie für das Haus und die SchrifstellerInnen getan hat. Bis ins hohe Alter hinein nahm sie an dem Geschehen im Haus teil, die letzten Jahre nicht mehr persönlich, aber in Gedanken und im Austausch mit der früheren Geschäftsführerin Usch Pfaffinger, die bis zuletzt an ihrer Seite war.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, 20. Juli 2017 um 13 Uhr auf dem Pragfriedhof in Stuttgart – untere Feierhalle – statt.

Aktuelles

Vernissage der Ausstellung “Lichtgrau”

Dichterkolleginnen Ingeborg Höch (li) und Susanne Stephan (re) mit  Moritz Heger – Foto: Michael Seehoff

 

Christian Lang, versunken in seine “Rückenschwimmerin” – Foto: Michael Seehoff

Trotz großer Sommerhitze fanden einige BesucherInnen den Weg ins Schriftstellerhaus an diesem 7. Juli 2017, um die zauberhafte Ausstellung “Lichtgrau” mit Gedichten von Moritz Heger und den dazu gefertigten Zeichnungen von Christian Lang zu bewundern.

20 Texte von Heger inspirierten Freund, Maler und Kollegen Christian Lang zu Zeichnungen mit chinesischer Reibetusche. Parallel zu der Ausstellung erstellten Heger und Land ein Buch mit dem gleichnamigen Titel, ein bibliophiles 44-Seiten-Werk, das in der Edition Kanalstraße 4 erschienen ist und für 12 Euro zu erwerben ist.

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Stipendiaten-Blog

Stuttgarter Spuren – später

Dass ich erst jetzt schreibe, am Ende, und nicht früher, hat mit der Form des Weblogs zu tun. Ich bin es gewohnt, Tagebuch zu schreiben, und ich publiziere Texte. Das eine erledige ich handschriftlich, für das andere brauche ich meinen Computer. Tagebuch zu schreiben ist für mich etwas zutiefst Privates, der Adressat bin niemand anderer als ich selbst – die Texte, die ich publiziere, sind fertige Werke (sofern je ein Werk fertig sein kann), sind Ergebnisse, denen man den vorausgegangenen Prozess nicht mehr ansieht, idealerweise. Ein Blog ist die Verbindung von beidem und zugleich ihr Gegenteil: ein öffentliches Tagebuch zum Prozess des Arbeitens, wenigstens der ursprünglichen Wortbedeutung nach. Dass ich diesen Beitrag am Computer tippe (der Versuch, ihn mit der Hand zu schreiben, ist gescheitert), zeigt mir, welcher Aspekt dabei in mir überwiegt, mein Schreiben lenkt: das Faktum der Publikation, das Wissen um Öffentlichkeit – und damit, wie bei mir immer, die Skepsis gegenüber dem Augenblicklichen, dem Unmittelbaren, dem sogenannten Authentischen. Nicht, weil ich den Augenblick nicht wertschätze (das tue ich immer mehr), aber wenn es ums Schreiben für eine Öffentlichkeit geht, empfindet etwas in mir die Notwendigkeit, dem Erlebten Zeit zu geben, es sich im Gedächtnis „setzen“ zu lassen, wenn man so will (ich habe erst kürzlich hier in Stuttgart ein Buch gelesen über das menschliche Gedächtnis). Etwas in mir möchte warten, bis sich augenblickliche Stimmungen und unmittelbare Eindrücke gelegt haben, der Gedächtnisnebel zu einem Ereignis einigermaßen aufgeklart ist, nachdem die vielen einzelnen winzigen, unterschiedlichen, auch widersprüchlichen Erlebnis- und Erinnerungspartikel zu Boden gesunken sind an den Gedächtnisgrund, ihren Platz an den Synapsen dort gefunden haben und ins Altgedächtnis gewandert oder aber im Nirwana des Vergessens verschwunden sind. Wenn der Nebel sich verzogen hat im Kopf, kann das Schreiben beginnen. Ich kann jetzt also bestenfalls versuchen, einen vorläufigen Endbericht zu schreiben über meine Zeit hier, der zugleich – nachdem mit jedem Abrufen einer Erinnerung ihre Veränderung bewirkt wird – das, was ich später davon erinnern werde, formt und dabei transformiert.

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Aktuelles

Stuttgart liest ein Buch: Das Taschenbuch kommt

Hinweis in der KiWi-Vorschau Herbst 2017

Hinweis in der KiWi-Vorschau Herbst 2017

Der Verlag Kiepenheuer & Witsch hat seine Verlagsvorschau veröffentlicht. Prominent der Hinweis auf »Stuttgart liest ein Buch« mit »Nachts ist es leise in Teheran« von Shida Bazyar. Weiterlesen »

Aktuelles

Irmela Brender verstorben

Die geschätzte, wunderbare Kollegin, Irmela Brender, ist am vergangenen Donnerstag, den 2. März 2017, verstorben.

Irmela Brender, geboren 1935 in Mannheim, gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Stuttgarter Schriftstellerhauses, war bis vor eineinhalb Jahren auch tätiges Mitglied.

Irmela war eine gefragte Journalistin (Funk und Printmedien), eine Kinderbuchautorin, eine Lyrikerin, eine fleißige Übersetzerin aus dem Englischen und aktiv in der literarischen Szene, darunter im Freundeskreis der Übersetzer, im VS (Verband deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg) und im PEN-Zentrum Deutschland.

1980 wurde ihr vielfältiges literarisches Werk mit dem Literaturpreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet, 1989 mit dem Helmut-Sontag-Preis des Deutschen Bibliotheksverbandes sowie 1992 mit der Wieland-Medaille in Gold der Stadt Biberach.

In Erinnerung an Irmela Brender ihr Gedicht, das sie selbst eingelesen hat, mit dem Titel “Abschied”.

Stipendiaten-Blog

Of Mice and Men

Foto: Ron Segal

My Uncle called me up to say that my grandmother has a mouse in her apartment and asked whether I would mind installing some glue mousetraps, which he had bought, and remove the harmless rodent once it gets caught in the trap. I said that I would love to help my grandmother out and install the traps but that I cannot, in good conscience, remove them should the mouse get caught. Glue mousetraps are especially cruel; death is much slower than with the traditional type trap; trapped mice eventually die from exposure, dehydration, starvation, suffocation, or predation. I simply won’t be able, I admitted, to listen to the helpless twitting of the poor thing and stare into its beady black eyes. Just set up the traps then, my uncle said, and I’ll take care of the rest. So I set up the traps – poorly I might add – in the kitchen cabinet and before closing the doors I whispered: Beware, trap!

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Aktuelles

Vernissage “Wie wir sie sahen”

Günter Guben (links) und Michael Seehoff © Tatjana Seehoff

Am 16. Februar eröffneten Günter Guben und Michael Seehoff ihre Ausstellung „Wie wir sie sahen“ im Schriftstellerhaus. Das kleine Haus in der Kanalstraße 4 war erwartungsgemäß sehr voll. Bei Sekt und Knabbereien konnten die Gäste die ausgestellten Bilder bewundern.

Michael Seehoff führte in seiner Eröffnungsrede aus, wie er über seinen Blog zur Fotodokumentation von Schriftstellern in Stuttgart gekommen ist. Alle seine Werke präsentiert er in Schwarz/Weiß.
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Aktuelles

New York schließt sich Stuttgart an

“Unter dem Titel ‘One Book, One New York’ schließt sich die Millionenmetropole zu einem Lesezirkel zusammen. Alle Bürger sollen das gleiche Buch lesen – und anschließend darüber reden”. So lautete die Überschrift auf Spiegel online am vergangenen Freitag, 3. Februar 2017.

Da sind wir doch sehr stolz, denn in Stuttgart gibt es “Eine Stadt liest ein Buch” schon seit 2012. Weiterlesen »

Stipendiaten-Blog

Each of Us Has a Name

There is this beautiful poem by the late Israeli poet Zelda Schneurson Mishkovsky, known simply as Zelda, titled “Each of Us has a Name”. A naive title at first glance; after all, do you know anyone who doesn’t have a name? If he or she didn’t have one, you probably wouldn’t know them for you wouldn’t be able to address them in the first place. Weiterlesen »