Die Atmosphäre war faszinierend: In einer großen Stadt leben und gleichzeitig sehr geborgen sein in dem alten Haus. Man konnte losziehen und war dennoch beschützt.

— José F. A. Oliver, Stipendiat 1988
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Stuttgart liest ein Buch 2017 mit Shida Bazyar

Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran (Taschenbuchausgabe)

Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran (Taschenbuchausgabe/(© Kiepenheuer & Witsch)

Der offizielle Startschuss für “Stuttgart liest ein Buch 2017” ist gefallen.

Vom 17.-27. Oktober 2017 heißt es für alle Stuttgarter wieder, ein Buch in die Hand zu nehmen, mit zu lesen, mit zu diskutieren, mit zu feiern.
Geschrieben hat diesen ausgewählten, besonderen Roman “Nachts ist es leise in Teheran” die junge Autorin Shida Bazyar. Der Roman ist erst im März 2016 erschienen, im Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln. Es handelt sich um ein literarisches Debüt, das uns in der Planungsgruppe von “Stuttgart liest ein Buch” absolut überzeugt hat. Die Taschenbuch-Ausgabe erscheint am 6. September 2017 und ist ab dann in allen Buchhandlungen in Stuttgart und im Umland erhältlich.
Zum dritten Mal richtet das Schriftstellerhaus dieses Literaturfestival aus. Wir können also auf Erfahrung, sehr positive Resonanz und wunderbare Mitstreiter bauen und sind sehr gespannt, was die Öffentlichkeit zum Buch meint und vor allem, was wir den Leserinnen und Lesern in Stuttgart an Veranstaltungen begleitend zur Leseerfahrung im Oktober anbieten können.

3 Shida Bazyar © BW Stiftung/Dr. Sebastian Schulz

Wie auch bei Margriet de Moor (“Sturmflut”) und Judith Schalansky (“Der Hals der Giraffe”) wird die Autorin Shida Bazyar einige Tage in Stuttgart anwesend sein und einige Veranstaltungen selbst mit gestalten.
Alle Informationen sind ab heute und fortlaufend unter www.stuttgart-liest-ein-buch.de zu finden.

Aktuelles

Stipendium in 2017: Ron Segal und Friederike Gösweiner

Ron Segal und Friederike Gösweiner werden im kommenden Jahr 2017 ein Stipendium des Stuttgarter Schriftstellerhauses erhalten.

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Ron Segal – Foto: Pavel Bolo

Ron Segal, geboren 1980 in Israel, hat an der Sam Spiegel Film and Television School Jerusalem studiert. Sein Abschlussfilm wurde auf vielen internationalen Festivals gezeigt, das von ihm verfasste Drehbuch vom Goethe Institut ausgezeichnet.
Seit 2009 lebt er mit Unterbrechungen in Berlin.
Bislang hat er ein Buch im Wallstein Verlag, Göttingen, veröffentlicht: “Jeder Tag wie heute.” Roman. Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. Göttingen 2014.

Segal erhält das Stipendium für einen Auszug aus seinem zweiten Roman mit dem Arbeitstitel “Katzenmusik”.

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Friedrike Gösweiner – Foto: Thomas Larcher

Friederike Gösweiner, geboren 1980 in Rum, Tirol, Studium der Germanistik und Politikwissenschaft. Sie arbeitet als freie Lektorin und als Kritikerin (u. a. für »Die Presse«, »Literatur & Kritik«, Literaturhaus Wien). Ihr Roman “Traurige Freiheit” (2016) ist ihr Debüt. Dafür erhielt sie am 8. November 2016  sie den Österreichischen Buchpreis in der Kategorie Debüt.
Wir gratulieren sehr herzlich.

Gösweiner erhält das Stipendium für einen Auszug aus dem Romanprojekt “Aradena”.

 

Aktuelles

Salonreihe “Heimat trifft Heimat” beendet

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Unsere Salonlesereihe “Heimat trifft Heimat” ist nach acht wunderbaren Lesungen im Oktober zu Ende gegangen.
Ich danke allen Autorinnen und Autoren, die in Stuttgart waren:
Karl-Heinz Ott, Jagoda Marinic, Shida Bazyar, Uta-Maria Heim, Regina Scheer, Walle Sayer, Pierre Jarawan und Bov Bjerg.

Ich danke besonders den Gastgeberinnen im Stuttgarter Westen und Osten, in Degerloch, Botnang, Hedelfingen und Obertürkheim für die überwältigende Gastfreundschaft….

Fünf der Lesungen haben wir mitgeschnitten, sie sind als Audio-Podcast auf  stuttgarter-schriftstellerhaus.de/rubrik/heimat-trifft-heimat/  zu hören.

Herzlichen Dank auch an meinen Kollegen, dem Literatur- und (!) Technik-Spezialisten Wolfgang Tischer von literaturcafe.de.
Schön war’s!

Astrid Braun