Schöpferisch und friedlich war mein Leben im Schriftstellerhaus. Mit Schwermut verlasse ich den Ort.

— Fuad Rifka, Lyriker, Hölderlin-Spezialist aus Beirut, 2002
Aktuelles

Literatur im Salon geht in die dritte Runde

Literatur im Salon - Sie schreibt …

Unsere Veranstaltungsreihe Literatur im Salon unter dem Motto: “Sie schreibt …” ist jetzt online
Freuen Sie sich auf Susanne Fritz, 8. Juni, Sudabeh Mohafez, 22. Juni, Nina Jäckle, 28. Juni, Ulrike Schäfer, 5. Juli, Odile Kennel, 13. Juli, Verena Boos, 17. Juli, Friederike Gösweiner, 27. Juli sowie Astrid Braun, Chantal Busse und Fabian Neidhardt am 14. September 2018.

Der Kartenverkauf online beginnt am 14. Mai. Persönlich können Sie am 14. und 15. Mai, jeweils ab 14-18 Uhr, Karten im Schriftstellerhaus erwerben.

Wo genau die von Ihnen gewünschte Veranstaltung stattfindet, erfahren Sie erst mit dem verbindlichen Kauf Ihrer Karte(n).
Reservierungen vorab per Mail oder telefonisch sind nicht möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Aktuelles

Ausschreibung: Jugendbuch Europa – The Future of Europe – Die Zukunft Europas

Das Schauspiel Stuttgart sucht deinen Text zum Thema:

The Future of Europe – Die Zukunft Europas

The Future of Europe ist ein internationales Theaterfestival, das vom 6. bis 10. Juni 2018 im Schauspiel Stuttgart stattfindet. Das Festival will einen Begegnungsraum für internationale TheatermacherInnen und KünstlerInnen schaffen, deren Werke sich mit dem Thema Europa auseinandersetzen. Das Ziel ist es, ein Forum für einen europaweiten Austausch zu schaffen, in dem Zukunftsszenarien für Europa künstlerisch und diskursiv umrissen werden.

Für dieses Festival sind wir auf der Suche nach Texten, Bildern und Fotos von dir!

Fühlst du dich als EuropäerIn? Was bedeutet Europa für dich? Wie stellst du dir die Zukunft Europas vor? Was sind deine Ängste und Hoffnungen? Schreibe ein Gedicht, eine Geschichte, eine Auseinandersetzung, einen Reisebericht oder irgendeinen anderen Text zu diesem Thema und sende ihn uns zu. Machst du lieber ein Bild oder ein Foto? Das geht auch!

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Stipendiaten-Blog

18. April 2018

Gestern im Alten Schauspielhaus »Fracking« gesehen. Super Inszenierung, tolles Stück, eine schöne Atmosphäre im Haus. Leider relativ wenig junge Menschen im Publikum. Obwohl es ja die Jungen sind, die unsere Zukunft bestimmen werden. Aber Meinungen werden ohnehin anders gebildet als im Theater: Wer einen lukrativen Job in einem Bereich bekommt, der macht es und sucht Argumente für sein Tun. Wer das Thema nicht oft in den Medien verfolgt, wird sich passiv verhalten. Nur wer betroffen ist oder sich ausführlich informiert, wird Widerstand leisten. Weiterlesen »

Stipendiaten-Blog

16. April 2018

Entschuldigt bitte, ich habe euch vernachlässigt. Die Gründe dafür: Ich muss einen Fragebogen für stop-n-read, ein Projekt des Literaturlands Westfalen, ausfüllen und tue mich schwer damit.

Zweitens war mein Gatte zu Besuch. Wir haben uns Baden-Württemberg kulinarisch genähert. Ich habe mich von den Nudelgerichten beeindrucken lassen. Woanders gibt es sie ja auch, aber dort waren sie mir keineswegs positiv aufgefallen. Offenbar können sie nur im Ländle gut gekocht werden. Herzlichen Glückwunsch dazu! Weiterlesen »

Stipendiaten-Blog

12. April 2018

Weil ich die Szene, die ich gestern fertiggestellt, mental noch nicht abgeschlossen hatte, drängten die Füße zu einer Wanderung. Nichts sprengt den Kreis der Gedanken so wirksam, wie eine Strecke zu laufen. Das hilft nicht nur AutorInnen, sondern auch Melancholikern. Das mag einer der Gründe für die melancholischen Autoren der deutschen Romantik gewesen sein, die Natur zu entdecken. Weiterlesen »

Stipendiaten-Blog

10. April 2018

Gestern mit der Zacke (Zahnradbahn für alle Bochumer und Ruhris) hinaufgefahren und durch den Wald zum Fernsehturm gelaufen. Es duftete nach Frühling, Rinde, Erde, gerupftem oder geschnittenem Gras. Ich habe sowohl die einheimischen Bäume wie auch die kalifornischen Mammutbäume bewundert, die Schilder des Lehrpfads gelesen und den Biohof der Universität besichtigt. Der Wald ist hier so licht, dass sich ein Blumenteppich ausbreitet. Bei reinem Buchenwald ist das kaum möglich, der lässt zu wenig Sonne durch.
Heute dann das helle Treppenlabyrinth der Bibliothek fotografiert und vom Dach über die Stadt geschaut.
Aber so richtig bei der Sache war ich an beiden Tagen nicht. Ich habe eine emotionale Stelle im Roman erweitert, weil ich sie für schwer verständlich halte. Nach wie vor zweifle ich, ob ich sie überhaupt schreiben soll. Weiterlesen »