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Das Junge Schriftstellerhaus stellt seine Texte vor

Anthologie-Präsentation im Hospitalhof: “Taumel zwanzigzwanzig” Foto: Wolfgang Tischer

Am Freitag, den 25. September, hallte junge Stuttgarter Literatur durch den Paul Lechler-Saal im Hospitalhof: Das Junge Schriftstellerhaus, unsere im Monatsrhythmus stattfindende Schreibwerkstatt für Autorinnen und Autoren zwischen 14 und 20 Jahren, präsentierte ihre erste Jahresanthologie unter dem Titel “TAUMEL Zwanzigzwanzig”.

Nachdem die zehn jungen Autorinnen zusammen mit den beiden Werkstattleitern, Moritz Heger und Moritz Hildt, über ein Jahr lang – und trotz Pandemiebedingungen – gemeinsam gelesen, geschrieben und diskutiert haben, war es nun an der Zeit für die Abschlusslesung unseres ersten Jahrgangs.

Nach einer kurzen Eröffnung durch Moritz Heger lasen die Autorinnen aus ihren Texten, die sie – unter der thematischen Vorgabe “Taumel” – eigens für die Anthologie verfasst haben, die frisch gedruckt auf einem Büchertisch zum Verkauf bereit lag.

Jana Bohle, die den Auftakt machte, las aus ihrer Geschichte, in der eine Schauspielerin in wilden, taumelnden Träumen versinkt, während die zweite Autorin, Enny Alberti, einen alternden Sheriff in ein ungewöhnliches Zuhause stolpern ließ. Diese unterschiedlichen Zugänge fächerten den Rahmen auf, in dem sich die Autorinnen mit dem Taumel befassten: von der jugendlichen Suche nach Extase (Elena Oehrlich: “Ruby” und Lottie Beck: “Mehr Zunge), über den doch nicht so alltäglichen Schulalltag (Felicitas Kaiser: “Seilsprung”), den Umgang mit Freundschaft und Krankheit (Jana Neumann: “Weiß bedeutet Frieden” und Selina Wagner: “Am Weiher”), die – manchmal unerträgliche – Offenheit der Zukunft (Alba D’Alesio: “Spiegel”) bis hin zum Hadern mit und Beharren auf der eigenen Kreativität (Victoria Krumpholz: “Buchstabentanz”) und dem Auseinanderbrechen existenzieller Zusammenhänge (Ruth Greiling: “Ich taumelt”).

Die Reaktionen des zahlreichen Publikums waren enthusiastisch – was nur zu einem Teil an den vielen Eltern und Verwandten im Paul Lechler Saal gelegen haben dürfte: Denn die jungen Autorinnen vermochten es ausnahmslos, ihre Texte außergewöhnlich souverän und pointiert zu präsentieren. Den Applaus nach jeder Kurz-Lesung genossen die angehenden Schriftstellerinnen völlig zu Recht.

Dieser gelungene Abend hat keineswegs einen Schlusspunkt unter das Junge Schriftstellerhaus gesetzt: Gegenwärtig können sich junge Autorinnen und Autoren (noch bis 30.9.) um einen Platz im Folgejahrgang des Jungen Schriftstellerhauses bewerben, der im Oktober 2020 beginnen wird.

Die Anthologie “TAUMEL Zwanzigzwanzig” kann im Stuttgarter Schriftstellerhaus für den Preis von 7 Euro plus 3 Euro Versandkosten bestellt werden.

Zum Bestellformular »

Anthologie-Präsentation im Hospitalhof: “Taumel zwanzigzwanzig” Foto: Wolfgang Tischer

Am Freitag, den 25. September, hallte junge Stuttgarter Literatur durch den Paul Lechler-Saal im Hospitalhof: Das Junge Schriftstellerhaus, unsere im Monatsrhythmus stattfindende Schreibwerkstatt für Autorinnen und Autoren zwischen 14 und 20 Jahren, präsentierte ihre erste Jahresanthologie unter dem Titel “TAUMEL Zwanzigzwanzig”.

Nachdem die zehn jungen Autorinnen zusammen mit den beiden Werkstattleitern, Moritz Heger und Moritz Hildt, über ein Jahr lang – und trotz Pandemiebedingungen – gemeinsam gelesen, geschrieben und diskutiert haben, war es nun an der Zeit für die Abschlusslesung unseres ersten Jahrgangs.

Nach einer kurzen Eröffnung durch Moritz Heger lasen die Autorinnen aus ihren Texten, die sie – unter der thematischen Vorgabe “Taumel” – eigens für die Anthologie verfasst haben, die frisch gedruckt auf einem Büchertisch zum Verkauf bereit lag.

Jana Bohle, die den Auftakt machte, las aus ihrer Geschichte, in der eine Schauspielerin in wilden, taumelnden Träumen versinkt, während die zweite Autorin, Enny Alberti, einen alternden Sheriff in ein ungewöhnliches Zuhause stolpern ließ. Diese unterschiedlichen Zugänge fächerten den Rahmen auf, in dem sich die Autorinnen mit dem Taumel befassten: von der jugendlichen Suche nach Extase (Elena Oehrlich: “Ruby” und Lottie Beck: “Mehr Zunge), über den doch nicht so alltäglichen Schulalltag (Felicitas Kaiser: “Seilsprung”), den Umgang mit Freundschaft und Krankheit (Jana Neumann: “Weiß bedeutet Frieden” und Selina Wagner: “Am Weiher”), die – manchmal unerträgliche – Offenheit der Zukunft (Alba D’Alesio: “Spiegel”) bis hin zum Hadern mit und Beharren auf der eigenen Kreativität (Victoria Krumpholz: “Buchstabentanz”) und dem Auseinanderbrechen existenzieller Zusammenhänge (Ruth Greiling: “Ich taumelt”).

Die Reaktionen des zahlreichen Publikums waren enthusiastisch – was nur zu einem Teil an den vielen Eltern und Verwandten im Paul Lechler Saal gelegen haben dürfte: Denn die jungen Autorinnen vermochten es ausnahmslos, ihre Texte außergewöhnlich souverän und pointiert zu präsentieren. Den Applaus nach jeder Kurz-Lesung genossen die angehenden Schriftstellerinnen völlig zu Recht.

Dieser gelungene Abend hat keineswegs einen Schlusspunkt unter das Junge Schriftstellerhaus gesetzt: Gegenwärtig können sich junge Autorinnen und Autoren (noch bis 30.9.) um einen Platz im Folgejahrgang des Jungen Schriftstellerhauses bewerben, der im Oktober 2020 beginnen wird.

Die Anthologie “TAUMEL Zwanzigzwanzig” kann im Stuttgarter Schriftstellerhaus für den Preis von 7 Euro plus 3 Euro Versandkosten bestellt werden.

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