Im Dezember 2022 verstarben Urs Bircher, der im Dezember seine Gedichte im Schriftstellerhaus vorstellen sollte und sehr unerwartet der Kritiker und Lyrikkenner Michael Braun.
Flannery O’Connors Werk ist einer der großen, bislang in der deutschsprachigen Literaturlandschaft noch kaum gehobenen Schätze der US-Amerikanischen Südstaatenliteratur. Zwei großartige Romane hat sie veröffentlicht – Wise Blood (1954) und The Violent Bear it Away (1960) – und eine stattliche Anzahl an Kurzgeschichten.
Nach Passau gezogen, aber dem Schriftstellerhaus weiter verbunden. Moritz Hildt empfiehlt Paul Ferstl.
Der Roman, es ist der dritte des in Wien lebenden Autors Paul Ferstl, erzählt die Geschichte von Pich, der neunzehn Jahre alt ist, aus der Steiermark stammt und seinen Zivildienst in Rumänien absolviert. Auf einer Baustelle kommt ein ehemaliger Zivildienstler zu Tode; allem Anschein nach ein dummer Unfall, Alkohol ist im Spiel.
Michael Seehoff empfiehlt Friedrich Ani zu lesen. Unter den deutschen Kriminalschriftstellern ist er einer von denen mit der poetischsten Sprache. In den letzten siebzehn Jahren wurde er allein sechsmal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Die melancholischen Romane Friedrich Anis sind in der Krimiszene Solitäre und knüpfen doch zugleich an eines der zentralen Muster vor allem des hard-boiled Krimis amerikanischer Prägung an: Im Kern steht der demontierte, der verletzte Held..
Robin Ackermann, ein Mitglied des Jungen Schriftstellerhauses und seit diesem Sommer auch im Vorstand des Vereins, macht uns mit einer Schweizer Autorin bekannt, mit Adelheid Duvanel, leider bereits 1996 verstorben.
Weihnachten naht und Geschenkideen sind gefragt. Deshalb empfehlen wir Ihnen auch dieses Jahr wieder Bücher, die wir gerne gelesen haben und die sich als Geschenke eignen. Den Anfang macht Susanne Martin, die Ihnen den neuen Roman von Steffen Schroeder empfiehlt, der ab Januar unser Stipendtiat sein wird.