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Zwischen Hühnerstallschreck und Halswärmer: Katrin Schumacher stellt ihr Porträt über Füchse vor

Und wieder meinte der Wettergott es gut mit uns: Auch bei der zweiten Lesung im Garnisonsschützenhaus im Rahmen unserer Sommerreihe „Ins Blaue“ konnten wir uns über einen wunderbaren Sommerabend freuen. Zu Gast war dieses Mal die Journalistin und Literaturwissenschaftlerin Katrin Schumacher. Sie stellte im Gespräch mit der Stuttgarter Autorin Nina Blazon ihr Buch „Füchse“ aus der Reihe Naturkunden“ des Matthes & Seitz Verlages vor.

„Die Tiere dieser Reihe passen zu den Autor:innen und umgekehrt“ stellte Katrin Schumacher eingangs fest, bei ihr sind es vor allem die rötlichen Haare, die zum porträtierten Fuchs passen. Trotzdem brauchte es intensive Recherchen und eigene Erfahrungen, um diesem extrem anpassungsfähigen Tier nahe zu kommen. Das hieß für die Autorin nicht nur, unendlich viele Quellen zu studieren und zu lesen, sondern auch, sich in seinen Lebensraum zu begeben, um etwas mit ihm zu erleben. Zu diesem Zweck war sie mit einer Jägerin unterwegs und konnte dabei die Tiere ganz aus der Nähe beobachten. Füchse haben einen extrem ausgeprägten Geruchssinn und ein ebenso feines Gehör. Die Zuhörenden erfuhren auch, wie rasch sich die Tiere an neue Lebensumstände anpassen können: Die Stadtfüchse, denen wir immer häufiger begegnen, haben inzwischen die Scheu vor dem Menschen weitgehend verloren, ganz im Gegensatz zu den Füchsen im Wald, die wir dort kaum sehen werden, weil sie längst verschwunden sind, bevor wir sie bemerken. Trotz aller Anpassungsfähigkeiten an Mensch und Stadt: Mit einem Hund darf man sie nie verwechseln: sie werden nie stubenrein!

Es war ein ausgesprochen kurzweiliges und sehr interessantes Gespräch, das die beiden Frauen miteinander führten. Die Sympathie für dieses Schlitzohr in der Tierwelt war dabei nicht nur Katrin Schumacher anzumerken, sondern auch Nina Blazon, die selbst im Frühjahr dieses Jahres ein Kinderbuch veröffentlicht hat, in dem Füchse eine wichtige Rolle spielen. Kein Wunder, daß auch aus dem Publikum über eigene Fuchsmomente erzählt und danach am Büchertisch rege in der Naturkundenreihe gestöbert wurde. Susanne Martin

Und wieder meinte der Wettergott es gut mit uns: Auch bei der zweiten Lesung im Garnisonsschützenhaus im Rahmen unserer Sommerreihe „Ins Blaue“ konnten wir uns über einen wunderbaren Sommerabend freuen. Zu Gast war dieses Mal die Journalistin und Literaturwissenschaftlerin Katrin Schumacher. Sie stellte im Gespräch mit der Stuttgarter Autorin Nina Blazon ihr Buch „Füchse“ aus der Reihe Naturkunden“ des Matthes & Seitz Verlages vor. „Die Tiere dieser Reihe passen zu den Autor:innen und umgekehrt“ stellte Katrin Schumacher eingangs fest, bei ihr sind es vor allem die rötlichen Haare, die zum porträtierten Fuchs passen. Trotzdem brauchte es intensive Recherchen und eigene Erfahrungen, um diesem extrem anpassungsfähigen Tier nahe zu kommen. Das hieß für die Autorin nicht nur, unendlich viele Quellen zu studieren und zu lesen, sondern auch, sich in seinen Lebensraum zu begeben, um etwas mit ihm zu erleben. Zu diesem Zweck war sie mit einer Jägerin unterwegs und konnte dabei die Tiere ganz aus der Nähe beobachten. Füchse haben einen extrem ausgeprägten Geruchssinn und ein ebenso feines Gehör. Die Zuhörenden erfuhren auch, wie rasch sich die Tiere an neue Lebensumstände anpassen können: Die Stadtfüchse, denen wir immer häufiger begegnen, haben inzwischen die Scheu vor dem Menschen weitgehend verloren, ganz im Gegensatz zu den Füchsen im Wald, die wir dort kaum sehen werden, weil sie längst verschwunden sind, bevor wir sie bemerken. Trotz aller Anpassungsfähigkeiten an Mensch und Stadt: Mit einem Hund darf man sie nie verwechseln: sie werden nie stubenrein! Es war ein ausgesprochen kurzweiliges und sehr interessantes Gespräch, das die beiden Frauen miteinander führten. Die Sympathie für dieses Schlitzohr in der Tierwelt war dabei nicht nur Katrin Schumacher anzumerken, sondern auch Nina Blazon, die selbst im Frühjahr dieses Jahres ein Kinderbuch veröffentlicht hat, in dem Füchse eine wichtige Rolle spielen. Kein Wunder, daß auch aus dem Publikum über eigene Fuchsmomente erzählt und danach am Büchertisch rege in der Naturkundenreihe gestöbert wurde. Susanne Martin