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„Paarlauf übers Land“: Sie tanzten um die Wette

Mit einer ganztägigen Veranstaltung beteiligte sich das Stuttgarter Schriftstellerhaus am diesjährigen Literatursommer 2022 in Baden-Württemberg.  Ziel der ganztägigen Veranstaltung war es eine Landkarte literarischer Wegmarken zu erstellen und das in einem flotten Wechsel der eingeladenen Schriftsteller:innen. Die eingeladenen zehn eingeladenen schreiben Romane, Erzählungen oder Gedichte und sind alle im Land beheimatet oder waren es für längere Zeit. Sie bildeten 5 Paare, die sich über den Tag verteilt dem Publikum stellten, Kostproben aus einem ihrer Bücher lasen und zeigten dabei die ganze Bandbreite der Literatur aus dem Ländle auf. (Fotos: Susanne Martin und Astrid Braun)

Unter der kundigen Moderation von Wolfgang Tischer sprachen Paar Nr. 1 Anna-Katharina Hahn und Heinrich Steinfest unter anderem über Stuttgart, dabei entführte uns Steinfest ins Mineralbad Berg und einem flügellahmen Erpel, während Hahn einen Ausflug nach Hedelfingen unternahm.

Unser ehemaliger Stipendiat Yevgeniy Breyger entführte als Moderator das Publikum mit Paar Nr. 2 Carolin Callies  und Walle Sayer in die Welt der Lyrik, in die Welt der kleinen und allerkleinsten Dinge.

Danach sprach Caroline Grafe mit Paar Nr. 3 Iris Wolff und Lena Gorelik. In diesem Gespräch erlebte das Publikum eine Sternstunde für den Austausch von zwei Kolleginnen, deren Gemeinsamkeit die Herkunft aus einem fremden Land gewesen ist – Iris Wolff reiste mit ihren Eltern als Kind aus Rumänien, Siebenbürgen, ein, während Lena Gorelik als Kind mit ihren Eltern als Kontigentflüchtlinge aus St. Petersburg nach Baden-Württemberg kam. Beide hegen große Sympathie für die literarische Arbeit der Kollegin und konnten das im Gespräch unter der einfühlsamen Moderation von Carline Grafe auch gut vermitteln.

Ein Heimspiel war das Paar Nr. 4 Moritz Heger und Sibylle Knauss, das von der Leiterin des Hospitalhofes Monika Renninger in einem spannenden Dialog über Glaubensfragen und die jeweilige literarische Arbeit geführt wurde.

Den Schlusspunkt setzten dann Paar Nr. 5 Joachim Zelter und Cihan Acar, die mit Wolfgang Tischer unter anderem die Unterschiede zwischen Tübingen und Heilbronn ausloteten. Während Joachim Zelter ein „alter Hase“ als Autor ist, hat Acar mit „Hawai“ sein literarisches Debüt vorgelegt. Auch in diesem Gespräch erlebten die Zuhörer:innen einen ungewöhnlichen offenen Blick in die Arbeit der beiden Autoren.

Eine kleine Zwischenstation bildeten vor dem letzten Gesprächspaar noch zwei Mitglieder des Jungen Schriftstellerhauses: Robin Ackermann und Alice Vakhitova, die ihre kurzen Erzählungen zum Thema Paar vortrugen.

In den Pausen blieb Zeit für Gespräche und unser Publikum konnte sich stärken. Erfrischung bot dabei der alkoholfreie Cider aus „the Länd“, gestiftet vom Staatsministerium Baden-Württemberg.

Ohne Unterstützung und Förderung hätten wir diesen Tag nicht gestalten können. Wir danken der BW Stiftung Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart für ihre Unterstützung und dem Hospitalhof für die Kooperation. Und natürlich dem Staatsministerium für den süffigen Cider. An diesem heißen Tag griffen die Besucher:innen gerne darauf zu.

Einen weiteren Bericht können Sie auf dem Frauen-Literaturblog Die Schöngeistinnen nachlesen.

            Stadt Stuttgart

Mit einer ganztägigen Veranstaltung beteiligte sich das Stuttgarter Schriftstellerhaus am diesjährigen Literatursommer 2022 in Baden-Württemberg.  Ziel der ganztägigen Veranstaltung war es eine Landkarte literarischer Wegmarken zu erstellen und das in einem flotten Wechsel der eingeladenen Schriftsteller:innen. Die eingeladenen zehn eingeladenen schreiben Romane, Erzählungen oder Gedichte und sind alle im Land beheimatet oder waren es für längere Zeit. Sie bildeten 5 Paare, die sich über den Tag verteilt dem Publikum stellten, Kostproben aus einem ihrer Bücher lasen und zeigten dabei die ganze Bandbreite der Literatur aus dem Ländle auf. (Fotos: Susanne Martin und Astrid Braun) Unter der kundigen Moderation von Wolfgang Tischer sprachen Paar Nr. 1 Anna-Katharina Hahn und Heinrich Steinfest unter anderem über Stuttgart, dabei entführte uns Steinfest ins Mineralbad Berg und einem flügellahmen Erpel, während Hahn einen Ausflug nach Hedelfingen unternahm. Unser ehemaliger Stipendiat Yevgeniy Breyger entführte als Moderator das Publikum mit Paar Nr. 2 Carolin Callies  und Walle Sayer in die Welt der Lyrik, in die Welt der kleinen und allerkleinsten Dinge. Danach sprach Caroline Grafe mit Paar Nr. 3 Iris Wolff und Lena Gorelik. In diesem Gespräch erlebte das Publikum eine Sternstunde für den Austausch von zwei Kolleginnen, deren Gemeinsamkeit die Herkunft aus einem fremden Land gewesen ist - Iris Wolff reiste mit ihren Eltern als Kind aus Rumänien, Siebenbürgen, ein, während Lena Gorelik als Kind mit ihren Eltern als Kontigentflüchtlinge aus St. Petersburg nach Baden-Württemberg kam. Beide hegen große Sympathie für die literarische Arbeit der Kollegin und konnten das im Gespräch unter der einfühlsamen Moderation von Carline Grafe auch gut vermitteln. Ein Heimspiel war das Paar Nr. 4 Moritz Heger und Sibylle Knauss, das von der Leiterin des Hospitalhofes Monika Renninger in einem spannenden Dialog über Glaubensfragen und die jeweilige literarische Arbeit geführt wurde. Den Schlusspunkt setzten dann Paar Nr. 5 Joachim Zelter und Cihan Acar, die mit Wolfgang Tischer unter anderem die Unterschiede zwischen Tübingen und Heilbronn ausloteten. Während Joachim Zelter ein "alter Hase" als Autor ist, hat Acar mit "Hawai" sein literarisches Debüt vorgelegt. Auch in diesem Gespräch erlebten die Zuhörer:innen einen ungewöhnlichen offenen Blick in die Arbeit der beiden Autoren. Eine kleine Zwischenstation bildeten vor dem letzten Gesprächspaar noch zwei Mitglieder des Jungen Schriftstellerhauses: Robin Ackermann und Alice Vakhitova, die ihre kurzen Erzählungen zum Thema Paar vortrugen. In den Pausen blieb Zeit für Gespräche und unser Publikum konnte sich stärken. Erfrischung bot dabei der alkoholfreie Cider aus "the Länd", gestiftet vom Staatsministerium Baden-Württemberg. Ohne Unterstützung und Förderung hätten wir diesen Tag nicht gestalten können. Wir danken der BW Stiftung Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart für ihre Unterstützung und dem Hospitalhof für die Kooperation. Und natürlich dem Staatsministerium für den süffigen Cider. An diesem heißen Tag griffen die Besucher:innen gerne darauf zu. Einen weiteren Bericht können Sie auf dem Frauen-Literaturblog Die Schöngeistinnen nachlesen.             Stadt Stuttgart