Am 9. Mai jährte sich der 20. Todestag von Johannes Poethen, Gründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins Stuttgarter Schriftstellerhaus. Ihm, dem SDR-Redakteur und Lyriker, Jahrgang 1938, haben wir die Existenz des Stuttgarter Schriftstellerhauses zu verdanken, ihm, seinem Elan und Geschick sowie die guten Verbindungen zum damaligen OB Manfred Rommel und dem damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth.
Mit Walle Sayer begrüßen wir einen Gast, mit dem das Schriftstellerhaus seit vielen Jahren verbunden ist. Sein neuer Band "nichts, nur" ist ein opus magnum, enthält ältere und neuere Texte. Entstanden ist ein schönes, dem Autor würdiges Buch, Ganzleinen, und in Edition Klöpfer im Kröner Verlag, Stuttgart 2021, erschienen.
Walle Sayer am 25. Mai 2021 im Livestream im Gespräch mit Moritz Heger, und Walle Sayer liest aus seinen Gedichten. Sehen Sie hier die Aufzeichnung!
Eigentlich könnte alles gut sein zwischen Julia und Faizan. Seit einigen Wochen sind die beiden ein Liebespaar – wenn Faizan in diesem Land nur bleiben dürfte. Der Roman erzählt die Endlosigkeit und Aussichtslosigkeit eines Asylverfahrens in Deutschland, wo auch eine Ehe kein hinreichender Grund mehr für irgendetwas ist – schon gar nicht für ein Hier- oder Zusammensein.
Joachim Zelter sprach am 20. Mai 2021 im Livestream mit Astrid Braun und las aus seinem Roman. Sehen Sie sich das Gespräch in der Aufzeichnung an!
Jetzt ist die Zeit reif, wir streben ins Blaue … , wir brechen auf, ohne Stuttgart zu verlassen. Ins vertraute Ungewisse. Unsere literarische Sommerreihe haben wir den Gegebenheiten angepasst. Dank der Kooperation mit dem Garnisonsschützenhaus können wir endlich wieder Literatur vor Publikum vorstellen und zum Gespräch einladen.
Abreise Olga Martynoa - Ankunft Urs Mannhart per Velo. Fast übergangslos jedoch war wieder Leben im Haus, nach einer anstrengenden Fahrt, nicht ins Blaue, sondern zielgerichtet nach Stuttgart in die Kanalstraße 4, erreichte uns Urs Mannhart aus der Nähe von Bern am 3. Mai gegen 18.30 Uhr.
Lesen hilft. Das tut es immer. Und warum nicht diese unmöglichen Zeiten zum Anlass nehmen, um sich einem unmöglichen Buch zu widmen?
So oder so ähnlich waren meine Gedanken, als ich vor einem guten Monat zu Finnegans Wake (1939) griff – jenem berüchtigten letzten Roman von James Joyce, schrieb Moritz Hildt